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Trotz der Lieferschwierigkeiten bei Bombardier sind die Weichen bei Abellio gestellt. Pendler wird es freuen, denn das Regionalzug-Angebot soll künftig verbessert werden.
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Die Eisenbahnverkehrsunternehmen sind stets auf Mitarbeitersuche. In diesem Fall sucht Abellio beispielsweise für die Inbetriebnahme des neuen Bahnbetriebswerks in Pforzheim Werkstattmitarbeiter. Generell gilt: Ob Triebfahrzeugführer oder Kundenbetreuer – die Firmen suchen Personal. Foto: Ketterl
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Der Regionaltriebzug vom Typ Talent 2 wird von Abellio eingesetzt. Bis Juni gibt es aber zu wenig Talente. Foto: dpa

Auf der Suche nach Zügen: Bei Abellio zeichnet sich Kooperation ab

Pforzheim/Enzkreis/Karlsruhe. Bei Abellio wird in Sachen Kooperation noch verhandelt. Die Firma muss zum Start Lieferengpässe von Bombardier wettmachen. Eine Lösung mit der AVG zeichnet sich ab

Kurz vor der Unterschrift stehen die Kooperationsabkommen von Abellio Baden-Württemberg aus Stuttgart mit anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen. Dabei handelt es sich laut Hannelore Schuster von Abellio um Gespräche im Endstadium mit der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) mit Sitz in Karlsruhe und der in Regensburg ansässigen agilis Verkehrsgesellschaft. Das ist für den Zugverkehr in der Region von besonderer Bedeutung, denn Abellio bezieht seine Züge von Bombardier. Und dieser Produzent hatte im Februar völlig überraschend eingeräumt, die neuen Züge vom Typ Talent 2 nicht punktgenau liefern zu können (PZ hat berichtet).

Zur Erinnerung: Am 9. Juni werden eine Reihe von Strecken in der Region von der Deutschen Bahn und der AVG von Abellio und Go-Ahead übernommen. Dies hat für die Kunden einschneidende Konsequenzen, denn es ändern sich nicht nur die Anbieter, sondern im Fall von Pforzheim auch die Drehkreuze im Nah- und Regionalverkehr. Konnte man bislang auf vielen Linien sitzenbleiben, ist nun in Pforzheim zumindest bei einigen früheren Relationen ab 9. Juni umsteigen angesagt. Abellio visiert die Kooperation insbesondere aus Gründen des Bahnmaterials an. Schuster, zuständig für Kommunikation und Marketing, weist auf Nachfrage der Redaktion darauf hin, dass man beim Personal sehr gut aufgestellt sei. 50 Triebfahrzeugführer und 40 Kundenbetreuer stünden zur Verfügung. Den Engpass bei Bombardier habe man nicht vorhersehen können.

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