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11.11.2010

Aus Wurmberg stammender Pfarrer ist Stuttgart-21-Fan

Der im Wurmberger Pfarrhaus geborene Pfarrer Johannes Bräuchle sitzt seit einigen Wochen und auch an diesem Freitag wieder mit am runden Tisch von Heiner Geißler, wenn es um eine Schlichtung im Stuttgart 21-Konflikt geht. Der 63-jährige ehemalige Abiturient des Pforzheimer Reuchlin-Gymnasiums ist Begründer der Bürgeriniative "ProSiT. "ProSiT" steht als Abkürzung für Pro Stuttgart 21 -Tiefbahnhof.

Bildergalerie: Zweites Schlichtungsgespräch zu Stuttgart 21

Im Gespräch mit der PZ macht Bräuchle deutlich, dass er auch Verständnis für die Anliegen der S 21-Kritiker hat, insbesondere wenn es um die Sicherheit der Mineralquellen geht. Allerdings überwiegen für ihn die Vorteile des Milliarden-Vorhabens und würde sich wünschen, dass keine Berufsdemonstranten von weit her die Diskussion mitbestimmen.

Nach wie vor hat Bräuchle, dessen Vater schon evangelischer Geistlicher in Gräfenhausen, Wurmberg und Calmbach war, enge Verbindungen in die Region. So ist er beispielsweise mit der Wurmberger Busunternehmer-Familie Binder befreundet und auch selbst Inhaber eines Busführerscheins. Mehrere Male im Jahr lenkt er Senioren oder kirchliche Gruppen zu kulturhistorischen Zielen.

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