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16.11.2018

Aus dem Kreistag

Der Sozial- und Kulturausschuss des Enzkreis-Kreistags hat sich mit verschiedenen Themen beschäftigt. Ein Überblick:

Parallel zur Schuldnerberatung im Landratsamt des Enzkreises in Pforzheim bietet die Diakonie in Mühlacker ein solches Angebot. Nun beschloss der Sozial- und Kulturausschuss (SKA), den jährlichen Zuschuss bis 2021 um 500 auf 12 500 Euro zu erhöhen. Nachdem die bisherige Schuldnerberaterin im vergangenen Jahr in Ruhestand ging, war die Stelle eine Zeit lang unbesetzt. Erst im Januar konnte die Position mit einer Sozialarbeiterin wieder besetzt werden. Die Umstellung habe es mit sich gebracht, dass – erstmals seit vielen Jahren – die Zahl der Beratungen zurückgegangen sei. So konnten statt 58 im Jahr 2016 nur noch 33 Klienten 2017 betreut werden. Der Bedarf sei aber nach wie vor groß.

DerZuschuss des Enzkreises an die freien Träger der Sozial- und Jugendhilfe wird 2019 um 3,1 Prozent erhöht. Das beschloss der SKA einstimmig. Insgesamt über weist der Kreis knapp 1,5 Millionen Euro für die Unterstützung und Angebote in den Bereichen Sozialpsychiatrischer Dienst, Hilfe im Alter, Familienbildung, Suchtkrankenhilfe und erstmals auch an die Freiwilligenagentur.

Einen Überblick über die Bauarbeiten der Gustav-Heinemann-Schule zur Unterbringung des Körperbehinderten-Bereichs auf dem Lerncampus der Pforzheimer Pestalozzischule gab Finanzdezernent Frank Stephan. Verschiedene Arbeiten hätten günstiger als geplant vergeben werden können. Insgesamt bewege sich der Kreis weiter im Kostenrahmen von 4,9 Millionen Euro. Im Februar kommenden Jahres ist die Fertigstellung geplant. Im März soll die Gustav-Heinemann-Schule die Räume beziehen.

Das Leitbild, an dem der Enzkreis derzeit arbeitet, wurden dem SKA nun in überarbeiteter Form präsentiert. Die „Agenda 2030“ soll Ziele und die Leitplanken für die Kreispolitik in den kommenden Jahren definieren. Der SKA empfahl die aktuelle Fassung dem Kreistag einstimmig zur Beschlussfassung. Im Zuge der Vorberatungen in anderen Ausschüssen hatte unter anderem die FDP-Fraktion kritisiert, das Werk sei zu detailliert. Von ursprünglich 29 Seiten hat die Verwaltung das Papier nun um rund zwei Drittel auf elf Seiten abgespeckt. ben