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Tierquäler in der Region

Aus dem verdreckten Stall befreit und dennoch nicht auf dem Weg in eine lichte Zukunft: Aus hygienischen Gründen mussten die beschlagnahmten Mastrinder aus Singen rasch getötet werden. Foto: Günther
Aus dem verdreckten Stall befreit und dennoch nicht auf dem Weg in eine lichte Zukunft: Aus hygienischen Gründen mussten die beschlagnahmten Mastrinder aus Singen rasch getötet werden. Foto: Günther
08.08.2013

Aus dem Mist befreite Mastrinder leben nicht mehr

Remchingen-Singen. Traurige Nachrichten aus Singen: Die beiden Mastrinder, die bis zum Bauch im Mist standen und von den Behörden beschlagnahmt wurden, sind bereits tot. Dies bestätigte der Leiter des Verbraucherschutz- und Veterinäramts des Enzkreises, Dr. Ulrich Dura, am Donnerstagmorgen auf Anfrage der „Pforzheimer Zeitung“. Die Maßnahme sei notwendig geworden, weil sich die beiden männlichen Tiere alles andere als handzahm verhalten hätten.

Entscheidend seien aber hygienische Gründe gewesen. Die verdreckten Tiere stellten eine potenzielle Gefahr dar und hätten aus Sicherheitsgründen keinesfalls einem anderen Bestand hinzugefügt werden können. Tierschützer hatten sich in den zurückliegenden Tagen bei der „Pforzheimer Zeitung“ besorgt über das Schicksal der Tiere erkundigt. Nun ist klar, dass die beiden Mastrinder bereits tot sind.

Unabhängig von dieser traurigen Gewissheit haben die Behörden nun ein Auge auf den Landwirt aus Singen geworfen, der mit einer Vielzahl von Vorwürfen konfrontiert worden war: Laut dem Leiter des Verbraucherschutz- und Veterinäramts hat der Enzkreis eine Verfügung auf den Weg gebracht, die dem uneinsichtigen Landwirt das Halten von Rindern künftig untersagt.

Den ganzen Bericht können Sie in der Freitagsausgabe der „Pforzheimer Zeitung“ lesen.

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