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30.07.2018

Aus dem Raatssaal in Karlsbad

Karlsbad. Der Gemeinderat Karlsbad tagte in dieser Woche. Unter anderem ging es um die Erschließungsstraße, um den Ausbau der ehemaligen Werkrealschule zur Gemeinschaftsschule und um die geplante Auslagerung der Ittersbacher Feuerwehr.

Die Erschließungsstraße zu dem vor rund fünf Jahren eingeweihten Karlsbader Jugendzentrum, nordwestlich des Schulzentrums in Langensteinbach, wird ausgebaut. Der in Teil- bereichen provisorische Straßenzug ab der Kreuzung bei der Schelmenbuschhalle erhält auf einer Länge von rund 200 Metern einen neuen Aufbau. Verbunden damit sind die Erneuerung der Kanäle zur Straßenentwässerung sowie ein Gehweg. Einstimmig vergab der Gemeinderat die Straßenbauarbeiten mit einem Kostenvolumen von rund 275.000 Euro. Laut Bauamtsleiter Ronald Knackfuß ist der Gesamtaufwand dieser Maßnahme, einschließlich Nebenkosten, mit knapp 340.000 Euro veranschlagt. Die Arbeiten im Schelmenbusch sollen ab September bis einschließlich Freitag, 30. November dieses Jahres, ausgeführt werden.

Laut Architekt Andreas Adler befindet man sich beim Ausbau der ehemaligen Werkrealschule zur Gemeinschaftsschule Karlsbad/Waldbronn beim Karlsbader Schulzentrum als Ganztagesbetrieb mit großzügigem Mensabereich voll im Zeitplan. Bezüglich der Kosten, die mit rund 5,2 Millionen Euro veranschlagt sind, sieht es nach Vergabe weitgehend aller Gewerke gut aus. „Wir werden zeitlich wie auch finanziell unsere Vorgaben erfüllen“, so Adler. Voraussichtlich im Oktober dieses Jahres soll die dann als dreizügige Einrichtung laufende Gemeinschaftsschule, die zum Teil auch Schüler aus dem Enzkreis beherbergt, offiziell eingeweiht werden. Einstimmig vergab der Gemeinderat Schlosserarbeiten für den Außenbereich der Schule – zum Beispiel an der Fluchttreppe – mit einem Volumen von rund 77.000Euro.

Die geplante Auslagerung der Ittersbacher Feuerwehr in das Gewerbegebiet Stöckmädle kommt in die Realisierungsphase. Einstimmig billigte der Gemeinderat den Planentwurf zum Bebauungsplan in der sogenannten frühzeitigen Anhörung. Dabei geht es um einen naturschutzrechtlichen Ausgleich für eine FFH-Mähwiese innerhalb des rund 0,8 Hektar großen Erschließungsareals, bei der Einmündung des Heerweges zum Ort hin. Berücksichtigt wird auch die Eingrünung um das Gelände mit Büschen und weiterer Elemente. Noch in diesem Jahr soll der Spatenstich für das mit rund 2,5 Millionen Euro veranschlagte neue Feuerwehrhaus in Ittersbach erfolgen.