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08.04.2019

Aus dem Ratssaal in Engelsbrand

Engelsbrand. Der Gemeinderat hat getagt. Ein überblick:

Ein Friedhofentwicklungskonzept wurde in Engelsbrand verabschiedet. In einem ersten Konzept von Landschaftsarchitekt Dietmar Klenke wurden die Änderungen in der Bestattungskultur berücksichtigt: Neben vorhandenen Grabarten könnten Baum- und Rasengräber sowie Gemeinschaftsgrabanlagen entstehen. Die Bestattungsmöglichkeiten sind auf den jeweiligen Friedhof zugeschnitten, so dass ein vielfältiges Angebot möglich ist. Allerdings bedauerten einige Ratsmitglieder, dass es sich bisher lediglich um einen groben Entwurf handelt, welcher lediglich die Infrastruktur berücksichtigt. Wolfgang Reich (Grüne Liste) fehlte es an konkreten Vorschlägen für die einzelnen Friedhöfe und genauen Investitionszahlen. Haupt- und Bauamtsleiter Andreas Herb betonte, dass es sich um einen Rahmenplan handelt und darüber noch beraten werden soll, welche Bestattungsmöglichkeiten letztlich in Frage kommen. „Wichtig ist es der Nachfrage bei den rasanten Veränderungen im Bestattungswesen gerecht zu werden“, so Bürgermeister Thomas Keller. Als Kostenpunkt für kurz- bis längerfristige Sanierungs- und Umbaumaßnahmen wurden rund 360000 Euro genannt. Mit welchen Kosten für die einzelnen Bestattungsmöglichkeiten zu rechnen ist, blieb offen.

Weitere Kosten von rund 142000 Euro entstehen für die Entsorgung des Erdaushubs aus Sanierungen in der Eichbergstraße. Der Gemeinderat hatte sich gegen eine Baugrunduntersuchung ausgesprochen. Deshalb war eine Klassifizierung des Aushubs nicht bekannt und wurde von der Ausschreibung der Tiefbauarbeiten abgekoppelt. meis