Aus dem Ratssaal in Kämpfelbach

Kämpfelbach. Der Gemeinderat beschäftigte sich mit verschiedenen Themen. Ein Überblick:

Im Rahmen der Neuordnung der Forstorganisation im Land muss die Betreuung der Gemeindewälder neu geregelt werden. Das Gremium stimmte der weiteren Bewirtschaftung des Gemeindeforsts durch den Enzkreis für die Dauer von fünf Jahren zu. Wie Andreas Roth, stellvertretender Leiter des Enzkreis-Forstamts dem Gemeinderat erläuterte, sind ab kommendem Jahr die Revierleiter zu einem Forstamtsteam mit rund 25 Personen beim Landratsamt zusammengefasst.

Der 316 Hektar umfassende Kämpfelbacher Gemeindewald ist damit künftig Teil des Forstreviers Remchingen/Kämpfelbach mit zusammen 913 Hektar Wald und soll wie bisher von Revierleiter Dieter Konstandin betreut werden. Bisher betrug der Verwaltungskostenanteil für die Gemeinde rund 15000 Euro jährlich. Nun steigt dieser auf knapp 33000 Euro.

Der Revierleiter des Forstreviers Remchingen/Kämpfelbach erläuterte die Planansätze für die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes in diesem Jahr. Es sollen etwa 1900 Festmeter Holz mit einem voraussichtlichen Ertrag von 105000 Euro geerntet werden.

Für den Holzeinschlag müssen 52000 Euro aufgewendet werden. Mit weiteren Kosten der Waldbewirtschaftung wird der Gesamtaufwand voraussichtlich 114000 Euro betragen, dem insgesamt 108000 Euro an Einnahmen gegenüber stehen.

Damit muss ein Verlust in Höhe von 6000 Euro eingeplant werden. Im Forstwirtschaftsjahr 2017 waren es 10800 Euro. 2018 betrug der Verlust 1700 Euro. Der Gemeinderat billigte sowohl den Bewirtschaftungsplan 2019 wie das Jahresergebnis 2018.