Aus dem Ratssaal in Kieselbronn

Kieselbronn. Die Stadtwerke hätten ihn darüber informiert, dass der Hochbehälter Buchbusch an der ursprünglich geplanten Stelle nicht realisiert werden könne.

Das teilte Bürgermeister Heiko Faber in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit. Eine Bekanntgabe, die relevant ist für Kieselbronns Notwasserversorgung, die mit Hilfe dieses Hochbehälters neu ausgerichtet werden sollte. Aber: An einem anderen Standort im Bereich Hasenäcker auf Eutinger Gemarkung soll der Hochbehälter gebaut werden. Allerdings, so Faber, benötige Kieselbronn dadurch einen längeren Leitungsweg, was zu Mehrkosten führe.

Um die Betreuung des Gemeindewalds soll sich nach einem einstimmig erfolgten Votum der Räte auch nach 2019 der Enzkreis kümmern – zunächst für einen Zeitraum von fünf Jahren. Ab 2020 werden die kommunalen Wälder von Kieselbronn, Ötisheim und Ölbronn-Dürrn zu einem Forstrevier zusammengefasst. Die jährlichen Kosten für die Betreuung werden deutlich steigen: von aktuell rund 7600 Euro auf rund 14 100 Euro. „Aber“, betonte Bürgermeister Heiko Faber, „für uns gibt es da keine Alternative“. Er sei guter Dinge, dass der bisherige Revierförster auch in Zukunft für Kieselbronn zuständig sei.

Die Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit wurde einstimmig geändert. Unter anderem ist eine Erhöhung der Entschädigungssätze um jeweils zehn Euro vorgesehen.