Aus dem Ratssaal in Neuenbürg

Unmut: Der Termin des Flößerfestes in Neuenbürg am Wochenende vom 21. bis 22. Juli kollidiert mit der Märchenbeleuchtung in Dennach. Auf Nachfrage von Alfred Gerwig (UWV) sprach Bürgermeister Horst Martin

von viel Raum für Gespräche miteinander, der im Vorfeld

jedoch nicht genutzt worden sei.

Erhöhte Elternbeiträge: Zum 1. September steigen die Gebühren der Kinderbetreuung in Neuenbürg – abhängig von den Öffnungszeiten der Kindergärten, der Betreuungsdauer, dem Alter der Kinder und der Kinderzahl einer Familie. Die Erhöhung macht im Krippenbereich bis

zu zehn Euro aus. Neuenbürg sieht von einkommensabhängigen

Elternbeiträgen ab, da der Verwaltungsaufwand im Vergleich zu erhofften Mehreinnahmen zu groß sei. Die drei Grünen-Gemeinderäte stimmten gegen die Erhöhung.

Blutspenderehrung: In Abwesenheit erhielten die Ehrennadel in Gold für zehn Spenden Kristina Bedarev, Hermann Dietz, Thomas Hirner und Michael Wagner. 25 Mal spenden war Michael

Stein, sogar 50-mal Christoph Schönthaler.

Zwerchweg: Zwei von drei Bauabschnitten zur Erschließung des Zwerchwegs in Arnbach sind abgeschlossen. Für den dritten Abschnitt hat der Gemeinderat die Leistungen nach Differenzen mit der bisherigen Firma neu zum Preis von 1,8 Millionen Euro an Harsch Bau in Bretten vergeben. Baubeginn soll Montag, 24. Juni, sein. Mit der Fertigstellung wird Ende 2020 gerechnet.

Kriminalität: Als recht sicheres Pflaster erscheint Neuenbürg in der Kriminal- und Unfallstatistik, die Mathis Stephan und Ralf Weißert vom Polizeirevier Neuenbürg vorgestellt haben. So registrierten sie im vergangenen Jahr 211 Straftaten mit einer Aufklärungsquote von 70 Prozent. Schwierig sei die Ermittlung bei Sachbeschädigungen wie Graffiti-Schmierereien, die vor allem nachts ohne Zeugen passieren, ebenso bei Unfallfluchten. Weiter zurückgegangen sei die Zahl der Einbrüche auf vier Fälle,

wovon einer geklärt sei.