Aus dem Ratssaal in Straubenhardt

Straubenhradt. Der Gemeinderat beschäftigte sich mit verschiedenen Themen. Ein Überblick:

Etat gültig: Wie Bürgermeister Helge Viehweg in der Sitzung des Straubenhardter Gemeinderats am Mittwoch mitteilte, sind die Haushaltspläne des laufenden Jahres genehmigt und bezugsreif.

Ästhetik: Verschiedenen Bauanträgen hat das Gremium erst nach längerer Diskussion mehrheitlich die Zustimmung erteilt. Am umstrittensten war ein Anbau an ein bestehendes Gebäude an der Marxzeller Straße in Langenalb. „Der Architekt, der das verzapft hat, hat nachts ohne Vollmond gearbeitet“, echauffierte sich Jürgen Weber (Grüne Liste) über den „hypermodernen Bau zu den alten Bestandsgebäuden“. „Sie sprechen in der Freiheit Ihres losgelassenen Amtes“, stellte Viehweg fest – und gab das Wort weiter an Horst Reiser (Freie Wähler), der dem Objekt ebenfalls wenig abgewinnen konnte: Es sei ein tolles Haus, füge sich aber nicht in die Bebauung ein: „Sie sollen das Haus bauen, aber an einem anderen Ort.“ Anderen, wie etwa Jörg Gube (CDU) oder Jochen Fauth (SPD), gefiel der moderne Akzent ebenso wie Viehweg selbst: „Es tut unseren Ortskernen gut, wenn auch mal ein Kontrast in die Umgebung reinkommt. Die Ortsdurchfahrt Langenalb verträgt durchaus mal einen frischen Impuls.“ Am Ende stand ein Jubelschrei im Zuschauerraum.

Zertifiziert: Straubenhardt wird Fairtrade-Gemeinde, das gab Angela Gewiese (Freie Wähler) seitens der zuständigen Steuerungsgruppe mit. Dies soll am 4.´Juli gefeiert werden.