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29.04.2019

Aus dem Ratssaal in Wurmberg: Baugebiet, Forstbetrieb und mehr

Wurmberg. Der Gemeinderat Wurmberg aht sich in seiner jüngsten Sitzung unter anderem über ein Baugebiet und den Forstbetrieb unterhalten.

Den Bebauungsplan und die örtlichen Vorschriften für das Gebiet Banntor/Gasse II hat der Wurmberger Gemeinderat als Satzung beschlossen. Bürgermeister Jörg-Michael Teply hofft, dass die Ausschreibung nach der Sommerpause erfolgen kann und rechnet mit einem Beginn noch im Winter und einem halben Jahr Bauzeit. Parallel dazu sollen die Grundstücke zum Verkauf gebracht werden.

Die Neuorganisation des Forstbetriebes im Enzkreis soll ab dem Jahr 2020 umgesetzt werden. Der Wurmberger Gemeinderat hat sich für die Fortführung der Beförsterung des Gemeindewaldes durch den Enzkreis ausgesprochen. Teply erklärte, dass der Wurmberger Wald zukünftig mit den Kommunalwäldern in Friolzheim, Heimsheim und Wimsheim ein gemeinsames Revier mit einer Größe von insgesamt 894 Hektar bilden wird. Die Verwaltung geht davon aus, dass der bisherige Revierleiter Rolf Müller auch im nächsten Jahr für den Wurmberger Gemeindewald zuständig sein wird. „Es wird teurer“, stellte der Bürgermeister fest. Nach aktuellem Stand liegen die voraussichtlichen Kosten um 86 Prozent höher als bisher. Demnach wird die Gemeinde jährlich wohl gut 13.000 Euro brutto aufwenden müssen.

Mit dem Gebiet „Ortsmitte II“ ist die Gemeinde Wurmberg in ein Förderprogramm der städtebaulichen Erneuerung aufgenommen worden. Eine Zuwendung in Höhe von 800.000 Euro wurde im Rahmen des Programms für kleinere Städte und Gemeinden bewilligt. Der Gemeinderat hat die einleitenden Untersuchungen beschlossen. Teply kündigte im Juni eine Veranstaltung für alle Eigentümer, Mieter und Pächter im betroffenen Gebiet an. Der Satzungsbeschluss könne noch gegen Ende des Jahres erfolgen.