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 Foto: Symbolbild- Uli Deck/dpa 

Ausbau der Internetversorgung im Enzkreis geht weiter: Mittel für vier Gemeinden zugesagt

Enzkreis. Wie am Montag in einer Pressemitteilung bekanntgegeben wurde, soll der Breitbandausbau, also die Versorgung mit schnellem Internet, in vier Enzkreisgemeinden vonseiten der Bundesregierung finanziell unterstützt werden. So sind insgesamt 20,2 Millionen Euro zugesagt, die sich auf die Gemeinden Heimsheim (5,1 Millionen Euro), Kämpfelbach (6,4 Millionen Euro), Mönsheim (4,8 Millionen Euro) und Wimsheim (3,9 Millionen Euro) verteilen.

„Auch in dieser Woche fließt viel Geld aus Berlin in den Enzkreis“, kommentierte der CDU-Bundestagsabgeordente Gunther Krichbaum die finanzielle Unterstützug und ergänzte, die Förderbescheide seien bereits verschickt worden. Die Förderzusagenbleuafen sich laut Krichbaum auf insgesamt 112 Millionen Euro. „Bislang profitieren bereits 14 Gemeinden vom Fördergeld. Wir machen Ernst mit dem schnellen Internet, das für Bürger wie Unternehmen gleichermaßen wichtig ist“, so Krichbaum weiter.

Philippe Singer, CDU-Landtagskandidat für den Enzkreis ergänzt: „Der Bund übernimmt 50 Prozent der Kosten, das Land 40 Prozent und die einzelne Gemeinde 10 Prozent. Zu dem Geld aus Berlin kommen also auch noch knapp 90 Millionen Euro aus Stuttgart.“ Insgesamt würden damit bereits über 200 Millionen Euro in den Enzkreis fließen, um die Datenverbindungen auszubauen. Auch Katja Mast, Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, begrüßt die finanzielle Unterstützung für die vier Enzkreisgemeinden und sprach in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung von einem zukunftsweisenden Tag für die Region: „Vier Zuwendungsbescheide, vier handfeste Zukunftsinvestionen. Man könnte auch von einem ‚Millionen-Montag‘ für die Region sprechen. Für mich ist völlig klar: Breitband sichert und schafft Arbeitsplätze.“