nach oben
Karl Flohr (87, rechts), letztes Gründungsmitglied des VdK-Ortsverbands Göbrichen und ehemaliger Vorsitzender, wurde von seinem Nachfolger Mathias Dogendorf für 65 Jahre Treue geehrt. Hinten links Flohrs Frau Maria. Foto: Dietrich
Karl Flohr (87, rechts), letztes Gründungsmitglied des VdK-Ortsverbands Göbrichen und ehemaliger Vorsitzender, wurde von seinem Nachfolger Mathias Dogendorf für 65 Jahre Treue geehrt. Hinten links Flohrs Frau Maria. Foto: Dietrich
13.12.2016

Außergewöhnliche Ehrung: 87-jährige Karl Flohr seit 65 Jahren im Sozialverband

Die meiste Zeit seines Lebens engagierte sich der heute 87-jährige Göbricher Karl Flohr für örtliche Vereine und damit für die Allgemeinheit.

Anlässlich der Adventsfeier des VdK-Ortsverbandes Göbrichen im Gasthaus „Zum Engel“ wurde Flohr nun vom Vorsitzenden Mathias Dogendorf für 65-jährige Zugehörigkeit zum Ortsverband geehrt. Bereits bei der Adventsfeier 2015 wurde er durch seinen Nachfolger zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Jetzt überreichte er ihm in dankbarer Anerkennung und Würdigung für 65 Jahre treue Mitgliedschaft die Ehrenurkunde des Landesverbandes Baden-Württemberg sowie einen prächtigen Geschenkkorb vom Ortsverband. Der allseits geschätzte und hilfsbereite Bürger hatte 1951 zusammen mit Leopold Nonnenmacher (dessen Witwe Eleonore anwesend war) und Bruno Hofsäß im „Engel“ den VdK-Ortsverband Göbrichen gegründet. Er ist der letzte Lebende von damals.

Bis 2001 war er zwei Jahrzehnte lang stellvertretender Vorsitzender. Danach, durch den Tod der Vorsitzenden Christa Hofsäß, war es für ihn selbstverständlich, den Verein nicht hängenzulassen und Verantwortung an oberster Stelle zu übernehmen. Und zwar bis Februar 2014. Altersbedingt war ihm eine weitere Verlängerung seiner Amtszeit nicht möglich, wodurch er schweren Herzens den Vorsitz an seinen Vize Mathias Dogendorf abgab. Jährlich hatte er sich bei den Gedenkfeiern zum Volkstrauertag beteiligt Als Jugendlicher wurde der Göbricher im Zweiten Weltkrieg schwer verwundet, wodurch er selbst am eigenen Leibe erfahren hat, was es bedeutet, als Kriegsversehrter nach Hause zurückzukehren. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.