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Spannend zu betrachten ist bei einer Ausstellung in der Alten Kelter Ellmendingen, wie das Pendel von Ingenieur Wolfgang Arnold (rechts) nur wenige Millimeter über einem Gemälde von Karola Pegau schwingt. Foto: Ossmann
Spannend zu betrachten ist bei einer Ausstellung in der Alten Kelter Ellmendingen, wie das Pendel von Ingenieur Wolfgang Arnold (rechts) nur wenige Millimeter über einem Gemälde von Karola Pegau schwingt. Foto: Ossmann
19.09.2017

Ausstellung: Kunst und Technik vereinen sich in Alter Ellmendinger Kelter

Keltern-Ellmendingen. Dass Kunst und Technik eine erstaunliche Symbiose eingehen können haben die Besucher in der Alten Kelter Ellmendingen festgestellt. Im historischen Fachwerkgebäude präsentieren noch am kommenden Wochenende, 23. und 24. September, jeweils von 14 bis 17 Uhr, die Schömberger Künstlerin Karola Pegau farbenfrohe Bilder und Ingenieur Wolfgang Arnold quasi als Highlight ein Pendel nach Michel Foucault.

An einem elf Meter langen Stahlseil bewegt sich eine fast fünf Kilogramm schwere Messingkugel im Abstand von wenigen Millimetern über einer Bilderscheibe. Dem Betrachter wird dabei die Erdrotation im gegenläufigen Sinn sichtbar und erfahrbar gemacht. Ebenso spannend zu betrachten sind auch die Bilder der Malerin, die sich den Künstlernamen Immerwahr gegeben hat.

Bilder die, wie zur Ausstellungseröffnung angekündigt „aus dem Rahmen fallen“. Ursprünglich alle ohne Rahmen gefertigt, wurde jedes Bild in einem schwierigen und aufwendigen Verfahren in Acryl gegossen. So ergibt sich ein Effekt, der zwischen Glasoptik und einer großartigen Brillanz liegt.

„Diese Grenzüberschreitungen von Malerei, Technik und Physik sind eine einzigartige Komposition“, so die Künstlerin. Dabei sind nicht nur die intensiven Farben beeindruckend, interessant sind auch die Assoziationen, die beim Betrachten der Kunstwerke entstehen.

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