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30.08.2009

Auto bei Aufprall gegen Baum auseinandergerissen

EISINGEN. Ein 43-jähriger Autofahrer ist am Sonntagabend das achte zu Tode gekommene Verkehrsunfallopfer im Enzkreis im Jahr 2009. Er war zwischen Neulingen und Ispringen frontal gegen einen Baum geprallt, wobei sein Skoda auseinandergerissen wurde. Der Ablauf des Unfalls scheint festzustehen, was über die auslösenden Ursachen noch nicht gesagt werden kann.

Deshalb sucht die Polizei noch Zeugen zum Unfallhergang, die sich telefonisch unter (07231) 186-1700 melden sollen. Am Sonntag um 20.20 Uhr auf der K 4531 zwischen zwei Kreisverkehren auf Gemarkung Eisingen fuhr der 43-Jährige mit seinem schwarzen Skoda von Göbrichen in Richtung Ispringen. Ausgangs einer langgezogenen leicht abfallenden Rechtskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend prallte er frontal gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das Auto um 180 Grad und kam entgegengesetzt seiner ursprünglichen Fahrtrichtung auf einem neben dem Grünstreifen verlaufenden landwirtschaftlichen Weg zum Stehen.

Sowohl die vordere linke Achsaufhängung und die Fahrertür als auch der gesamte Motorblock wurden durch diesen Aufprall aus dem Auto herausgerissen. Der Skoda wurde vorläufig sichergestellt und abgeschleppt.

Der 43-Jährige war in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Obwohl er den Sicherheitsgurt angelegt hatte, war die Wucht des Aufpralls so groß, dass die eintreffende Notärztin nur noch den Tod feststellen konnte.

Der Schaden beläuft sich auf 10.000 Euro. Die Strecke musste bis kurz nach Mitternacht gesperrt werden. Ein Sachverständiger wurde zur Klärung des Unfallhergangs hinzugezogen, und auch der Notfall-Nachsorgedienst war für die beteiligten Polizisten und Feuerwehrleute vor Ort.

Der 43-Jährige ist das achte Todesopfer, das in diesem Jahr auf den Straßen im Bereich der Polizeidirektion Pforzheim zu beklagen ist. Im vergangenen Jahr hatte die Polizei auf die damals insgesamt 14 tödlichen Unfälle mit Präventionsaktionen reagiert. Regelmäßige gezielte Kontrollen gegen zu hohe Geschwindigkeiten und gegen Fahren ohne Gurt laufen noch immer weiter – wenn auch nicht in der Intensität wie zum Beispiel bei der Gurtoffensive Anfang des Jahres. Auch das Schutzengel-Projekt, das junge Verkehrsteilnehmer zu verantwortungsbewusstem Fahren anhalten soll, wird fortgesetzt. Schwere Unglücke lassen sich dadurch natürlich nicht ganz ausschließen.