nach oben
Auto mit israelischer Familie verunglückt auf Autobahn © Czemmel
16.07.2014

Auto mit israelischer Familie verunglückt auf Autobahn

Bruchsal. Das Auto einer fünfköpfigen israelischen Familie ist auf der A 5 mit einem Lkw-Sattelzug kollidiert. Der Unfall ereignete sich am Dienstagnachmittag um 15.07 Uhr. Der 43-jährige Fahrer hatte den Sattelzug mit geladenem Gefahrgut überholen wollen, als er diesen mit der rechten Fahrzeugseite touchierte. Die Feuerwehr Bruchsal mit den Abteilungen Untergrombach und Bruchsal rückte zu dem Verkehrsunfall auf die A 5 in südlicher Fahrtrichtung aus.

Bildergalerie: Auto von israellischer Familie kollidiert mit Lkw

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte lag der Skoda des 43-jährigen Fahrers auf der mittleren und linken Fahrspur auf dem Dach und die fünf Insassen konnten bereits das Fahrzeug selber verlassen. Der Wagen war bei dem Unfall ins Schleudern geraten, hatte sich überschlagen und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Während der Fahrer und sein auf dem Rücksitz befindlicher 20-jähriger Sohn ohne Verletzungen davon kamen, wurden die 42 Jahre alte Mutter auf dem Beifahrersitz und der 18 Jahre alte Sohn auf der Rückbank leicht verletzt. Schwerere Gesichtsverletzungen erlitt der 11-jährige Sohn. Die Familie wurde mit drei Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert.  Am Mietwagen entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Der mit Säure beladene Lastkraftwagen wurde durch die Kollision nur leicht beschädigt. Die zur Sicherheitsüberprüfung der Gefahrgutladung hinzugerufene Feuerwehr konnte keine Beschädigungen am Gefahrgutbehälter feststellen. Es entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Zur Unfallaufnahme wurden zwei Fahrstreifen gesperrt, weshalb sich ein zirka 9 km langer Rückstau bildete. Aufgrund von Schaulustigen kam es auch auf der Gegenfahrbahn auf einer Länge von etwas 2 km zu stockendem Verkehr. Die Fahrbahnen wurden gegen 16.30 Uhr von der Verkehrspolizei wieder freigegeben. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurden die Verletzten von der Feuerwehr betreut und der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt. Aufgrund der umhergeflogenen Wrackteile und da der Rettungshubschrauber im Anflug war, musste die Autobahn komplett gesperrt werden. Der Rettungsdienst war unter dem Organisatorischen Leiter Alexander Höß mit drei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Rettungshubschrauber an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit dem Rüstzug bis 16.40 Uhr im Einsatz.

Leserkommentare (0)