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Letzter Act beim Happiness-Festival: Kraftklub! © Bernhagen
Das Happiness-Festival am Samstagabend. © Bernhagen
Trotz Hitze: Die "Happianer" feiern ihre Stars. © Walter
Die Fans auf dem Happiness trotzten dem Regen und feierten - hier im Bild die Band Razz. © Walter
Frühsport statt Frühstück: Auch am Samstag wird Flunkyball gespielt. © PZ
Marteria hat das Happiness am Freitagabend gerockt. © PZ
Musik hören, sonnen und abkühlen zugleich - das Happiness-Festival macht es möglich. © PZ
Das Happiness-Festival 2017 hat offiziell begonnen! © PZ
Festival Rush-Hour in Arnbach: Happiness-Gänger stehen im Stau. © Tina Kirchner
14.07.2017

Backstage, Bühne, Campingplatz: Liveticker vom Happiness-Festival 2017

Straubenhardt. "Merci" schrieben die Irie Révoltés nach ihrem fulminanten Auftritt in Straubenhardt auf ihre Facebook-Seite, "Happiness Festival forever" hieß es bei Marteria. 8500 Besucher zog der Freitags-Headliner in seinen Bann. Auch den zweiten Festival-Tag begleitete PZ-news mit einem Liveticker - vom Bierfrühstück bis zum Topact Kraftklub.

Hier geht's zum Live-Ticker!

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Der zweite Happiness-Tag in Schwann startete feucht-fröhlich: Nachdem der erste Act Ace Tee & Kwam. E - zum ersten Mal auf dem Happiness, aber in Amerika wohl schon sehr angesagt - ihren Auftritt gerade noch so im Trockenen über die Bühne bringen konnten, kam es bei Razz kräftig runter.

Eine gute dreiviertel Stunde regnete es kräftig über Schwann, dann war der Spuk vorbei. Ein bisschen nass war die Wiese vor der Bühne beim Auftritt der Jungs von Montreal noch, die Happianer hielt das aber nicht ab, die drei kräftig zu feiern. Errdeka ließ die Herzen von Rap-Fans höher schlagen. Ein bisschen besinnlicher ging's beim Auftritt von Von wegen Lisbeth zu. Die Jungs brachten nachdenkliche Texte mit. Auszug gefällig? "Lina, ich will dein Sushi gar nicht sehen, warum ist dein Leben immer so prima, und du so wunderschön?"

Ab halb 7 heizten BonezMC & Raf Camora den Happianern ein. Royal Republic kamen im schnieken Anzug auf die Bühne. Einzig Sänger Adam Grahn hielt es jedoch bis zum Ende in voller Montur mit Sakko aus. Die schwedische Band aus Malmö kam gut an bei den Happianern.

Bildergalerie: Happiness Festival - Teil I // 07.07.2017

Dann eroberte Prinz Pi die Bühne - mit dem wahrscheinlich unspektakulärsten Bühnenaufbau des Wochenendes: Einzig „Keine Liebe“ prangte am Mischpult, sonst waren nur der Prinz, früher bekannt als Prinz Porno, und seine drei Musiker auf der großen Hauptbühne. Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Pis Ankündigung, jetzt ein paar alte Songs zu spielen, gefiel vor allem den Fans der ersten Stunde.

Bildergalerie: Happiness Festival - Teil II // 07.07.2017

Fulminant abgerundet haben das Happiness-Festival dann die Jungs von Kraftklub. Die Chemnitzer Band hatte fast 50 Tänzer im Gepäck - alles Amateure, wie Leadsänger Felix Brummer betonte. Die jungen Menschen hatten sich auf den Job beworben und dann drei Wochen lang eine Choreographie einstudiert. Am Samstagabend durften sie in einheitlichen knallroten Jacken vor 8500 Zuschauern mit Kraftklub auf der Bühne stehen - ein einmaliges Erlebnis für die Gruppe und auch die Happianer.

Die Indie-Rocker holten noch einmal alles aus dem Publikum und kamen mit am besten an an diesem Wochenende - für manche vielleicht ein bisschen zu gut: Die Security musste mehrere Jungen und Mädchen aus der ersten Reihe direkt vor der Bühne herausholen, da von hinten Tausende weitere Fans sie an die Bande drückten.

Bildergalerie: Erste Impressionen vom Happiness-Festival

Am ersten Festival-Tag hatten Itchy Poopzkid ein besonderes Schmankerl im Gepäck: "Fall Out", eine Single aus dem neuen Album "All we know" - Release ist eigentlich erst am 21. Juli. Emils Bulls heizten den Happianern mit hartem Metal so richtig ein. Danach hieß es, Abschied nehmen, denn die Jungs von Irie Révoltés traten zum letzten Mal auf dem Happiness auf. Ein bisschen Wehmut schwang da auf beiden Seiten mit. Am Abend sorgten Flogging Molly mit irischem Flair für gute Laune und entspannte Stimmung.

Das Wetter hatte sich am Freitag entschieden: Straubenhardt blieb vom Gewitter verschont. Die eventuelle Unwetterlage war übrigens auch das Hauptproblem der Polizei vor Ort, so Günter Haas. Der Leiter des Polizeireviers Neuenbürg hatte sonst nichts auszusetzen am Verhalten der Happianer: „Ich bin sehr zufrieden, wie auch schon die Jahre zuvor immer.“ Gut fand Haas, dass die Festivalgänger mit großem Verständnis auf die intensivierten Kontrollen etwa von Taschen und Rucksäcken reagiert hätten.

Der letzte Act des Abends, Marteria, füllte die Fläche vor der Bühne noch einmal deutlich. Beinahe auf dem gesamten Festivalgelände standen die Menschenmengen und feierten. Denn Marteria kam nicht allein: Er hatte sein Alter Ego Marsimoto dabei. Beide überzeugten mit ihrer Show. 

In Arnbach herrschte bereits am Freitagmorgen Ausnahmezustand. Schon früh stauten sich zum Beispiel an der Klingstraße die Autos der Festivalbesucher. Bis zum Abend wurden rund 8500 Besucher auf dem Festival-Gelände am Ortsrand von Schwann Richtung Arnbach erwartet. Rund 5000 Musikfans campen vor Ort. Das Open-Air war ausverkauft. 

Fotos und kurze Videos vom Happiness Festival gibt es auch auf dem Snapchat-Account der PZ: pznews

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