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Das Erlebnisbecken im Wilferdinger Fraibad wird mit einer Wasserschaukel aufgewertet. Foto: PZ-Archiv/Zachmann
Das Erlebnisbecken im Wilferdinger Fraibad wird mit einer Wasserschaukel aufgewertet. Foto: PZ-Archiv/Zachmann
07.12.2018

Badsanierung in Wilferdingen geht voran: Gemeinderat beschließt Eckpunkte des 3,6-Millionen-Projektes

Remchingen. Konkrete Formen nimmt die Sanierung des Remchinger Freibads in Wilferdingen an, die voraussichtlich mit 3,6 Millionen Euro zu Buche schlägt. „Das ist eine gewaltige Summe, wir sollten deshalb auf Schnickschnack verzichten“, gab Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon in der Sitzung am Donnerstagabend die Linie vor. Der Gemeinderat hat die wichtigsten Punkte festgezurrt.

Das Schwimmerbecken wird in seinen jetzigen Ausmaßen erhalten, die Beckentiefe bleibt durchgängig bei 1,80 Meter. Im Erlebnisbecken mit der Rutsche ist als weitere Attraktion lediglich eine Wasserschaukel vorgesehen. Von weiteren Geräten nimmt man Abstand, weil dadurch die Wasserfläche verkleinert würde. In beiden Becken wird der Beckenkopf nach oben gesetzt und bildet so eine Sitzmöglichkeit. Der Wasserpilz wird nicht ersetzt, stattdessen wird die Fläche mit Palmen und Steinen gestaltet. Außerdem gab es grünes Licht für einen sogenannten Spraypark für Kinder und Jugendliche mit Geräten, aus denen Wasser sprüht.

Besucherrekord

Kritik übte SPD-Fraktionschefin Antje Hill am Zeitplan, der nach Ansicht ihrer Fraktion zu eng getaktet sei. Für die Abgabe der Angebote solle man den Firmen mehr Zeit geben. Die Mehrheit verteidigte jedoch die Linie, zügig vorzugehen. Schließlich solle der Start der Sanierung nach der Badesaison Anfang September 2019 nicht gefährdet werden.

Davor hatte Kämmerer Gerd Kunzmann berichtet, dass die Saison in diesem Jahr sehr gut gelaufen sei. Mit knapp 188.000 Besuchern wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Auf das Defizit von rund 500.000 Euro habe das keine Auswirkungen: Die Einnahmen stiegen zwar, der Mehrbetrieb verursache aber auch mehr Kosten. Bei einer Umfrage habe man festgestellt, dass nur 25 Prozent der Gäste aus Remchingen kommen. 40 Prozent reisen aus dem Enzkreis an, 23 Prozent aus dem Raum Karlsruhe und zehn Prozent aus Pforzheim.

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