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Verbotene Schleichwege: Nur Transporte ins und aus dem Bilfinger Gewerbegebiet und Landwirte dürfen an der Absperrung vorbei. Die Polizei kontrolliert, dass das nicht von anderen Autofahrern missbraucht wird. Nach anfänglichen Missverständnissen haben Bilfinger Unternehmer nun schriftliche Ausnahmegenehmigungen erhalten.
Verbotene Schleichwege: Nur Transporte ins und aus dem Bilfinger Gewerbegebiet und Landwirte dürfen an der Absperrung vorbei. Die Polizei kontrolliert, dass das nicht von anderen Autofahrern missbraucht wird. Nach anfänglichen Missverständnissen haben Bilfinger Unternehmer nun schriftliche Ausnahmegenehmigungen erhalten. © Foto: Meyer
23.02.2018

Baustelle in Bilfingen sorgt für Probleme und Kritik – Behörden reagieren

Kämpfelbach-Bilfingen/Enzkreis. Nach Kritik aus Bilfingen bessern die Behörden für den Verkehr im Bereich der Großbaustelle nach. Anfangs gab es Kontrollprobleme bei erlaubten Lieferfahrten und Sorgen um die Sicherheit auf einem zweckentfremdeten Radweg.

Die große Straßenbaustelle in Kämpfelbachs Teilort Bilfingen sorgt seit Montag für weiträumige Umleitungen – und auch für Versuche, diese Umwege abzukürzen. Die offenkundigste Strecke dafür ist ein Weg, der auf der Landesstraße an der großen Absperrung kurz vor Bilfingen angelegt worden ist.

Für Lieferfahrten ins und aus dem sonst abgeschnittenen Gewerbegebiet des Orts ist er genauso gedacht wie für die Landwirte. Die Polizei kontrolliert deshalb immer wieder. Doch das sorgt zu Beginn für Irritationen, sagt ein Bilfinger Unternehmer der PZ. Er und andere haben anfangs nichts in der Hand, was den Polizisten zeigt, dass sie Waren oder Unterlagen auf kurzem Weg transportieren dürfen und nicht den Bogen über Stein und Eisingen oder über Königsbach und die B10 machen müssen. Er sei nicht durchgelassen worden trotz eines Kofferraums voller Ware. Der Enzkreis hat reagiert und Betroffenen wie ihm Ausnahmegenehmigungen nachgereicht, um bei Kontrollen für Klarheit zu sorgen.

Auch an einem weiteren Punkt haben die Behörden nachgebessert, sagt Santo. Der Bilfinger Unternehmer hatte der PZ geschildert, dass einige Autofahrer auf einen anderen Schleichweg ausgewichen seien – damit landeten sie auf einem Radweg, auf dem viele Schüler im Kämpfelbachtal unterwegs sind. Der Enzkreis hat mit Schranken reagiert, an denen Radler gut vorbeikommen sollen, Autos dagegen nicht.

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