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Die Gitarrenmusik von Yasir Zangana fand zahlreiche Zuhörer.   Gegenheimer
Die Gitarrenmusik von Yasir Zangana fand zahlreiche Zuhörer. Gegenheimer
02.08.2018

Begegnung der Kulturen beim zweiten internationalen Sommerfest

Neuenbürg. Zwei Stunden nach Eröffnung des Internationalen Sommerfestes an der Evangelisch Methodistischen Kirche ist das üppige Buffet – mit Speisen aus Eritrea, Irak und Syrien, aber auch schwäbischem Kartoffelsalat, jeweils arabisch und deutsch beschriftet, einschließlich des – fast leergeputzt. Die Menschen stehen gut gelaunt in Gruppen zusammen, hell- und dunkelhäutige, Frauen mit Kopftuch oder im leichten Sommerkleid. Draußen spielen die Bläser der evangelischen Kirchengemeinde. „Für uns war es selbstverständlich, das Fest hier auszurichten, schließlich findet in unseren Räumen alle vier Wochen das Asylcafé statt“, erklärt Pastor und Hausherr Burkhard Seeger. Werner Binhack vom Netzwerk Asyl ist dafür ebenso dankbar wie Janina Blum, Flüchtlingsbeauftrage der Stadt, und Inga Läuter vom Internationalen Bund. Bürgermeister Horst Martin lobt den Arbeitskreis als Motor einer guten Integration und freut sich wie Dekan Joachim Botzenhardt am lockeren, fröhlichen Miteinander.

Blum stellt den 23-jährigen Mohammed aus Syrien vor, seit acht Monaten in Neuenbürg. Er hilft bereits bei Übersetzungen, ist wichtiges Bindeglied zwischen Arbeitskreis und Geflüchteten. Die sechzehnjährige Ruhew, ebenfalls aus Syrien, liest ein Märchen aus „1001 Nacht“ in Arabisch und Deutsch vor. Zunächst aber lauschen viele den orientalischen Gitarrenklängen des irakischen Musikers Yasir Zangana. weg