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Mit einem ausdrucksvollen Tanz begrüßten junge Mädchen vom EC Remchingen die Besucher des Liebenzeller Begegnungstages in der Kulturhalle.  Foto: oH
Mit einem ausdrucksvollen Tanz begrüßten junge Mädchen vom EC Remchingen die Besucher des Liebenzeller Begegnungstages in der Kulturhalle. Foto: oH
15.11.2016

Begegnungstag des Liebenzeller Regionalverbands beschäftigt sich mit Zukunft der Bibel

Remchingen. Vielfältige Begegnungen hatten am Sonntag in der Remchinger Kulturhalle rund 400 Besucher aus dem Liebenzeller Gemeinschaftsverband Region Karlsruhe, zu dem auch die Gemeinschaft in Remchingen gehört: „Heute ist Sonntag, Tag der Begegnung mit Gott und miteinander“, begrüßte der Remchinger Gemeinschaftspastor Thomas Ritter die Glaubensgeschwister.

Bevor sie beim gemeinsamen Mittagessen und an Aktionsständen im Foyer ins Gespräch kommen konnten, eröffnete ein Gottesdienst das Miteinander.

Volker Gäckle, Professor für Neues Testament und Rektor der Internationalen Hochschule Liebenzell, hinterfragte unter dem Motto „Kompass oder Kompost? Die Bibel und die Zukunft Europas“, ob das Buch der Bücher tatsächlich noch Nährboden der heutigen Gesellschaft sei? Ob Relativsätze, deutsche Vornamen, das Personalmeldewesen oder die Zeitmessung: Schnell stellte Gäckle fest, welch tiefe Spuren die Bibel bis heute in der abendländischen Kultur hinterlasse. „Sie gibt keine konkreten Antworten auf Steuerfragen oder Wahlentscheidungen – sondern gibt uns so etwas wie die Leitplanken des Lebens vor“, verdeutlichte der Familienvater. Noch mehr: „Sie hat eine schöpferische Macht.“ So wie in einem unbebauten Garten nicht etwa nichts, sondern das Unkraut wuchere, so bleibe Europa nicht leer, wenn die biblische Botschaft verschwinde: „Damit verschwinden dann auch Antworten auf Grundfragen des Lebens und Maßstäbe zum Schutz des Lebens.“ Ein ausdrucksstarker Tanz des EC Remchingen und Lobpreismusik der Hausbau-Band umrahmten die Predigt.