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Nur gut, dass die Region gerade nicht dick eingeschneit und total vereist ist, denn das Streusalz wird knapp. Viele Gemeinden warten auf Nachlieferungen.
Nur gut, dass die Region gerade nicht dick eingeschneit und total vereist ist, denn das Streusalz wird knapp. Viele Gemeinden warten auf Nachlieferungen. © Ketterl
27.01.2011

Begehrtes Gut: Warten auf Streusalz-Nachlieferung

ENZKREIS/PFORZHEIM. Wehe wenn es wieder schneit. Enzkreisgemeinden bekommen trotz der Pause, die der Winter eingelegt hat, kaum Salz von den Lieferanten. Straßen- und Autobahnmeistereien sind zuerst an der Reihe.

In vielen Silos herrscht riskante Leere. Bei den Gemeinden Ölbronn-Dürrn und Neulingen, die den Winterdienst gemeinsam erledigen, ist das zum Beispiel so. Die letzte Fuhre mit Auftaumittel datiert vom 21. Dezember und war bereits 18 Tage zuvor bestellt worden.

Ein bisschen mehr Glück hatte Niefern-Öschelbronn. Anfang Dezember hatte Ortsbaumeister Franz-Josef Müller Streusalz bestellt, doch erst jetzt brachte ein Laster das Auftaumittel vom Bergwerk.

Die Straßenmeisterei des Enzkreises ist besser dran. Sie hat – wie auch die Autobahnmeistereien – einen Vertrag mit dem Salzunternehmen. Ein Privileg: Mit den Gemeinden schließen die Bergwerke überhaupt keine Lieferverträge ab. Nicht einmal Mühlacker ist dafür groß genug. So bleibt nur die Hoffnung, dass Frau Holle so schnell nicht wieder ihre Flocken rieseln lässt. rst / hei