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Mit einem „Friedwäldchen“ im Bildmittelpunkt, hinter den Grabsteinen, soll es auf dem Ispringer Friedhof eine neue Urnenbestattungsform geben. Gleichzeitig wird die Landschaftsgestaltung deutlich aufgewertet. Foto: Manfred Schott
Mit einem „Friedwäldchen“ im Bildmittelpunkt, hinter den Grabsteinen, soll es auf dem Ispringer Friedhof eine neue Urnenbestattungsform geben. Gleichzeitig wird die Landschaftsgestaltung deutlich aufgewertet. Foto: Manfred Schott
27.05.2016

Bei Urnenbestattung wird in Ispringen nach Alternativen gesucht

Der Gemeinderat Ispringen sucht schon seit längerem alternative Möglichkeiten bei der Urnenbestattung. Neben den bisherigen klassischen Urnen-Erdgräbern legte die Gemeinde im Jahr 2012 eine als Gemeinschaftsanlage gestaltete Urnenbegräbnisstätte an, deren Grünpflege ausschließlich bei der Gemeinde liegt. Schon zehn Jahre zuvor wurde in der Nähe der Aussegnungshalle eine Urnenwandanlage errichtet, die auch schon erweitert wurde.

Wegen der großen Nachfrage nach dieser Bestattungsform ist im vergangen Jahre eine neue Urnenwandanlage im nordöstlichen Teil des Friedhofes angelegt worden. Wie Hauptamtsleiter Thomas Ruppender sagt, können ab dem Jahr 2019, nach Ablauf der 15-jährigen Liegefrist, die ersten Urnenwandnischen wieder neu belegt werden. Statt weitere Urnenwände zu bauen, befasste sich der Rat, zunächst in einer Klausurtagung mit anderen Möglichkeiten. Daraufhin plante der Landschaftsarchitekt Volker Boden aus Niefern-Öschelbronn ein Friedhofs-Entwicklungskonzept und erstellte dazu eine Kostenschätzung. Bürgermeister Volker Winkel geht bei der Vorstellung der Planung davon aus, dass alle vier Planungsabschnitte noch im laufenden Jahr realisiert oder zumindest mit der Ausführung begonnen werden kann. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.