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Die Zukunft der Werkrealschule an der Heynlinschule brennt Eltern und Lehrern auf den Nägeln. Foto: Faulhaber
Die Zukunft der Werkrealschule an der Heynlinschule brennt Eltern und Lehrern auf den Nägeln. Foto: Faulhaber
16.05.2018

Bei Werkrealschule in Stein ist letztes Wort noch nicht gesprochen

Königsbach-Stein. Das Thema Werkrealschule an der Heynlinschule in Stein brennt Eltern und Pädagogen auf den Nägeln, wie bei der jüngsten Gemeinderatssitzung im Steiner Rathaus deutlich wurde. Gut 80 Besucher waren gekommen, die Hälfte wegen des Themas Heynlinschule. „Wir sind entsetzt, dass die Schule von Zweizügigkeit in Einzügigkeit umgewandelt werden soll“, stellte eine Lehrerin der Heynlinschule gleich zu Beginn fest.

Bürgermeister Heiko Genthner wies sie allerdings umgehend darauf hin, dass sich an der Fragestunde nur Einheimische beteiligen dürfen. Ihre Frage wurde dann von einer Kollegin gestellt. Sie wollte wissen, welche Kosten die Werkrealschule verursacht: „Gibt es Zahlen?“ Genthner entgegnete, das stehe im Haushaltsplan, anhand der Schülerzahlen könne man das ausrechnen. Im Grunde genommen ging es immer wieder darum, ob die Schule bei Einzügigkeit ihre Attraktivität behalte? Was mit künftigen Schülern geschehe, wenn die Klassen voll seien? Wohin Rückkehrer aus der Realschule dann gehen könnten? Welche Schüler Anrecht auf diese Schule haben? Wie hoch das Einsparpotenzial bei Verzicht auf Zweizügigkeit sei? Was dann mit den freiwerdenden Räumen in der Johannes-Schoch-Schule geschehe? Und nicht zuletzt, wann eine Entscheidung getroffen werde?

„Wir stellen viele Fragen und bekommen keine Antworten“, reklamierte eine Lehrerin. Genthner bat immer wieder um Geduld. Er könne keine Antworten geben, so lange die Gespräche noch nicht abgeschlossen seien, auch mit den benachbarten Gemeinden. Es seien natürlich auch finanzwirtschaftliche Überlegungen notwendig. Auf jeden Fall gebe die Verwaltung ein klares Bekenntnis zum Schulstandort Heynlinschule ab und wolle dort auch die Qualität erhalten.

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