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Die 2016 entwickelte Gebäudegeneration soll beim Penny-Neubau an der Grenzsägmühle zum Zuge kommen. Das Projekt ist für 2017 geplant und soll spätestens bis 2018 realisiert sein. Foto: Penny
Die 2016 entwickelte Gebäudegeneration soll beim Penny-Neubau an der Grenzsägmühle zum Zuge kommen. Das Projekt ist für 2017 geplant und soll spätestens bis 2018 realisiert sein. Foto: Penny
Die Tage des alten Penny-Marktes in Niebelsbach sind gezählt. Foto: Seibel, Archiv
Die Tage des alten Penny-Marktes in Niebelsbach sind gezählt. Foto: Seibel, Archiv
06.12.2016

Bei der Grenzsägmühle in Niebelsbach soll 2017 der alte Penny ersetzt werden

Für die Kelterner Bevölkerung ist es eine gute Nachricht: Der Penny-Markt im Gewerbegebiet Grenzsägmühle wird durch einen größeren Neubau ersetzt. Hierzu Bürgermeister Steffen Bochinger: „Das aktuelle Gebäude soll abgerissen und mit 800 Quadratmeter Verkaufsfläche neu errichtet werden.“ Die Baurechtsbehörde, so der Kelterner Rathauschef, habe bereits ihr Einverständnis signalisiert und eine Befreiung in Aussicht gestellt.

Tatsächlich war hinter den Kulissen lange Zeit gerungen worden. Kein Wunder: Ursprünglich hatte man bei Penny eine Erweiterung auf 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche angestrebt, was bei den Behörden keine positive Resonanz ausgelöst hatte.

Dort wurde unter anderem mit dem Integrationsgebot argumentiert. Der Penny-Markt sei quasi auf der grünen Wiese außerhalb von Niebelsbach und Ellmendingen angesiedelt. Eine deutliche Ausweitung der Verkaufsfläche sei deshalb regionalplanerisch unerwünscht. Anne Behrendt von Assistenz Regionsleitung Wiesloch der Penny-Markt GmbH bestätigte nach Rücksprache mit dem zuständigen Gebietsleiter Expansion, dass der Abriss des Gebäudes und ein Neubau geplant seien. Hierzu die Penny-Mitarbeiterin: „Das aktuelle Objekt ist nicht mehr zeitgemäß. Um langfristig den Kundenerwartungen an eine Einkaufsfläche gerecht zu werden, hätten wir gerne eine Verkaufsfläche von 1000 Quadratmetern umgesetzt.“ Baurechtlich möglich seien an diesem Standort derzeit allerdings lediglich 800 Quadratmeter, die man mit dem Neubauprojekt realisieren wolle. Behrendt weiter: „Nach aktuellem Planungsstand werden wir in einem nächsten Schritt das Baugesuch einreichen.“