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Jede Menge Spaß beim FC Alemannia Wilferdingen: Frank Engelmohr vom Festausschuss sowie die drei Helferinnen Sabrina Klingler, Corinna Zink und Doris Birgin (von links) freuten sich über viele Gäste.  Foto: Jähne 

Beim Oktoberfest bebt die Wilferdinger Halle

Remchingen-Wilferdingen. Wie bringt man eine ganze Festhalle zum Beben? Indem man die richtige Musik spielt. Für Claudia und Michael Vögele von MC Music aus Ersingen sind dies momentan ganz unumwunden „Herzbeben“ der daueratemlosen Helene Fischer, „Hulapalu“ von Andreas Gabalier oder auch mal Klassiker wie „Fürstenfeld“ von STS.

„Ist der Saal erstmal am Kochen, dann wird das Programm ganz einfach mit einem Mix aus Schlager und Coverversionen fortgesetzt“, bestätigten die beiden Vögeles.

Beide hatten am Dienstagabend die Ehre, das nunmehr 16. Oktoberfest des FC Alemannia Wilferdingen zu eröffnen. Zwei Tage ganz im Zeichen von Blau-Weiß, wobei die Wilferdinger Variante die Älteste im ganzen Enzkreis ist, wie Frank Engelmohr vom Festauschuss stolz sagt. Rund 300 Kilometer sind es vom Enzkreis bis auf die Münchner Wiesn – da schien ein heimischer Ableger irgendwann einmal unumgänglich zu sein.

Insgesamt 600 Besucher erwartete Engelmohr an beiden Tagen, wobei der Mittwoch so musikalisch fortgesetzt wurde, wie der Dienstag beendet wurde: mit dem Musikverein Remchingen sowie der so genannten Besencombo, die abermals Volkstümliches mit Schlager vermengten. „Ein echter Hit ist auch unsere Tombola“, so Unterstützerin Ute Wagner, wobei es in diesem Jahr neben einem Farbfernseher auch Tickets für diverse Bundesligaspiele zu gewinnen gab.