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16.11.2016

Belastungen im Haushalt der Stadt Neuenbürg steigen

Mitte Dezember möchte der Neuenbürger Gemeinderat den ersten doppischen Haushalt der Stadt für das Jahr 2017 beschließen. Daher wurden auf der jüngsten Ratssitzung am Dienstag der Haushaltsplanentwurf und die Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe eingebracht.

Dabei ist deutlich geworden, dass die Belastungen für den städtischen Haushalt vor allem im Hinblick auf Personalaufwendungen, laufende Bewirtschaftungskosten und Unterhaltungsaufwendungen für Gebäude steigen. Speziell die stadteigenen Immobilien, darunter auch das Rathaus, befinden sich zum Teil in einem maroden und sanierungsbedürftigen Zustand. Positiv hob Bürgermeister Horst Martin allerdings hervor, dass nach dem Jahresabschluss 2015 die städtischen Rücklagen auf 3,97 Millionen Euro erhöht werden konnten. „Für unsere Verhältnisse ist das eine relativ hohe Summe“, betonte er. Laut Stadtkämmerin Gabriele Häußermann muss im Doppik-Haushalt für 2017 jedoch ein Minus von 565000 Euro ausgewiesen werden. Im neuen kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen geht es im Groben um das Drei-Komponenten-Modell mit Ergebnishaushalt, Finanzhaushalt und Bilanz. Die bisherige Unterteilung in Verwaltungs- und Vermögenshaushalt gibt es nicht mehr. Nach der Doppik sind im Ergebnishaushalt für 2017 Erträge von rund 15,7 Millionen Euro und Aufwendungen von rund 16,3 Millionen Euro geplant. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.