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10.07.2015

Bessere Lösungen für Stromleitung im Enzkreis

Die Landesregierung macht sich bei der geplanten, jedoch vor allem in Kieselbronn umstrittenen Starkstromleitung von Birkenfeld über Pforzheim nach Ötisheim für Kompaktmasten stark.

Solche Kompaktmasten sind im Gegensatz zu den mächtigen Stahlgitterkonstruktionen niedrige Masten, die elektrische und magnetische Feldstärken verringern. TransnetBW prüfe, ob diese Lösung möglich sei, erklärte das Umweltministerium den CDU-Landtagsabgeordneten Marianne Engeser (Pforzheim) und Viktoria Schmid (Niefern-Öschelbronn), die sich nach bürgerfreundlichen Alternativen erkundigt hatten. Eine Erdverkabelung, wie sie von Anwohnern gefordert wurde, sei außerordentlich teuer, so das Ministerium. Der Abstand der Stromleitung zu einem Kindergarten in Kieselbronn solle zudem von bisher vorgesehenen 150 Metern deutlich auf über 300 Meter vergrößert werden.