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Wertvolle Stämme: Revierförster Ralf Rothweiler vor zwei Douglasien, wie sie in den Wäldern der Gemeinde Keltern öfter zu finden sind.  Foto: Landratsamt Enzkreis 

Bestes Douglasienholz aus dem Kelterner Gemeindewald - Stämme aus dem Enzkreis unterwegs in Sägewerke

Enzkreis. An einigen Stellen in den Gemeindewäldern des Enzkreises kann ein aufmerksamer Waldbesucher in diesen Tagen Holzpolter entdecken. Das Holz geht, je nach Art, unterschiedliche Wege und wird in kleinen örtlichen oder regionalen Sägewerken verarbeitet. Die Bereitstellung und Verarbeitung von Holz ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz., denn es ersetzt als wertvolle nachwachsende Ressource klimaschädliche Bau- und Werkstoffe, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts Enzkreis.

„Wir fällen nur Bäume, die auch wirklich dick genug sind“, erklärt Ralf Rothweiler, Revierförster der Gemeinde Keltern. Die Waldarbeiter würden speziell für die gefährlichen Fäll-Arbeiten ausgebildet und qualifiziert. „Um genau einschätzen zu können, wo der Baum hinfallen soll, und ihn dann tatsächlich auch dorthin fallenzulassen – dazu braucht es viel Erfahrung und Können. Und das bringen die beiden Waldarbeiter der Gemeinde Keltern, die Herren Nittel und Böttcher, mit“, weiß Rothweiler.

Bevor die Arbeiten beginnen können, sucht der Revierförster die Bäume aus, die genutzt werden können.

Eine Besonderheit des Kelterner Gemeindewaldes ist die Douglasie. „Weil die Douglasien als junge Bäume geästet wurden, haben sie heute eine besonders gute Qualität, so dass ein Baum bis zu 1000 Euro wert sein kann. Aus dem hochwertigen astreinen Holz werden Bodendielen für besonders anspruchsvolle Kunden hergestellt“, berichtet der erfahrene Revierleiter. Die Douglasie ist eine Nadelbaumart, deren Holz dauerhaft und langlebig ist, weshalb sie auch für Außen-Einsätze beliebt ist: zum Beispiel als Alternative zu tropischen Hölzern für Terrassendielen oder als Verkleidung für Carports.Mehr über das Thema lesen Sie am Donnerstag, 18. Februar. in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.