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Bestürzende Szenen in einstiger A8-Kurve am Nöttinger Hang.
Bestürzende Szenen in einstiger A8-Kurve am Nöttinger Hang © PZ-Archiv/Fricke
22.10.2010

Bestürzende Szenen in einstiger A8-Kurve am Nöttinger Hang

ENZKREIS/REMCHINGEN. Der Nöttinger A 8-Hang war vor 50 Jahren Schauplatz einer erschütternden Szene. Die damals bekannte Schauspielerin Gisela von Collande fuhr dort am 23. Oktober 1960 in den Tod. Ihr Name erinnerte lange an die gefährliche Rechtskurve. Auf der Gefällstrecke ließen viele Autofahrer ihr Leben.

1970 begann das Land den Nöttinger Hang mit den engen Bogen und Neigungen bis zu sieben Prozent umzubauen. Schlüsselbauwerk der neuen Autobahnstrecke war die Klosterwegbrücke, um den Unfallschwerpunkt mit der Collande-Kurve, wie sie nach dem tragischen Unfall hieß, zu entschärfen. Die A 8 hat dort seither ein Gefälle von 4,6 Prozent. Die alte Hangstrecke ist nicht mehr zu erkennen. Die frühere Trasse im Wald wurde rekultiviert.