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Unter Anleitung von Martina Elmer (rechts) versucht Brigitte Cremer aus Brötzingen im Kelterner Heimatmuseum selbst einmal das Spinnen. Ossmann
Unter Anleitung von Martina Elmer (rechts) versucht Brigitte Cremer aus Brötzingen im Kelterner Heimatmuseum selbst einmal das Spinnen. Ossmann
14.05.2017

Besucher im Heimatmuseum Ellmendingen drehen am Rad

Landschaftliche Schönheit und kulturelle Vielfalt kennzeichnen die Region. Beim Genuss für Auge und Gaumen gerät dabei so mancher ins Schwärmen und fragt sich „Wie mag das wohl früher ausgesehen haben oder gewesen sein?“. Antworten auf diese und ähnliche Fragen erhielten Interessierte im Rahmen des Nordschwarzwaldtags beim Besuch des Ellmendinger Heimatmuseums.

Untergebracht in der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Torkel-Kelter präsentiert sich dort, anschaulich arrangiert und auf mehreren Ebenen, die Zeit- und Ortsgeschichte. Ob die Kelterhalle oder das Kelterstüble mit dem Lebensumfeld der Bewohner vor über 100 Jahren oder das Handwerk des Küfers, des Schneiders, Schuhmachers, Uhrmachers, Goldschmieds, des Imker , und anderer – alles konnte bestaunt werden. So mancher fühlte sich in die alte Zeit zurückversetzt.

Altes Handwerk erweckt

Während dabei die älteren Besucher fast schon ins Schwärmen gerieten, war es für die jüngeren Besucher Neuland. Auf alle Fälle kam beim Besuch des Heimatmuseum jeder auf seine Kosten und erfreute sich dabei auch an der praktischen Demonstration des Spinnens, des Drechselns, der Sattlerei.