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Weit über die Baumwipfel hinaus ragen die Windräder im Straubenhardter Wald – an diesen möchten sich verschiedene Investoren beteiligen. Foto: Meyer/PZ-Archiv

Betreiber des Windparks Straubenhardt lässt Investoren in der Luft hängen

Straubenhardt. Es ist kein Geheimnis, dass die Stadtwerke Ettlingen seit Jahren an einer Beteiligung am Windpark Straubenhardt Interesse zeigen. Diese Pläne würden gemeinschaftlich verfolgt in Gestalt der BBE Energie GmbH, zu der die Stadtwerke Bretten, Bruchsal und Ettlingen zusammengeschlossen sind, sagt Eberhard Oehler, Geschäftsführer der Stadtwerke Ettlingen. Im Frühjahr 2018 seien mit dem Windpark-Projektbetreiber Wircon/Wirsol intensiv Gespräche geführt worden – und dann eingeschlafen, berichtet er.

Über die Gründe für die Funkstille seitens des Betreibers könne er nur spekulieren, so der Geschäftsführer. Klarheit könnten die Gespräche zwischen BBE und Wircon bringen, die nun wieder aufgenommen werden sollen. Seitens des Betreibers ist auf PZ-Anfrage nichts über die Gründe der Verzögerung bei den Verhandlungen zu erfahren. Nur so viel: „Der Windpark Straubenhardt läuft gut. Es ist daher ganz normal, dass am Windpark Interesse vonseiten der regionalen Energieversorgungsunternehmen, wie den Stadtwerken Ettlingen, Bretten, Bruchsal oder Karlsruhe besteht“, lässt Peter Vest, Geschäftsführer des Wirsol-Mutterkonzerns Wircon, über Pressesprecher Jürgen Scheurer verlauten.

„Dazu gibt es auch Gespräche, deren Stand wir aktuell aber selbstverständlich vertraulich behandeln“, heißt es weiter in der schriftlichen Stellungnahme.

Verhandelt wird auch mit anderen Partnern: „Wie schon lange bekannt, wollen wir den Bürgern aus der Region eine Beteiligung am Windpark bieten. Auch dazu gibt es Gespräche mit der Bürgerenergiegenossenschaft Region Karlsruhe-Ettlingen eG“, so Vest: „Diese Gespräche sind aber noch nicht so weit fortgeschritten, dass wir konkrete Ergebnisse mitteilen können.“

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