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Freuen sich über die neue Seniorenwohnanlage (von links): Matthias Günther, Jutta Zurlinden, Annette Schillinger, Rainer Jahn und Jörg-Michael Teply.  Foto: Fux 

Betreutes Wohnen in der Nähe des Rathauses: Seniorenwohnanlage in Wurmberg eingeweiht

Wurmberg. Das Haus ist nur die Hülle, wichtig ist die Gemeinschaft“, betonte der Geschäftsführer der FWD Hausbau Matthias Günther bei der Einweihung der Seniorenanlage in Wurmberg, die im Hof mit einem Grillfest und der Band „L.A. Walking“ stilvoll gefeiert wurde.

Die FWD Hausbau, die in Wurmberg auf ein Projektvolumen von fünf Millionen Euro verweist, kann mit über 100 fertiggestellten Seniorenanlagen – davon einige in der Region – auf fundierte Erfahrungen beim Bau und Betrieb zurückgreifen.

Die schmucke Seniorenwohnanlage für Betreutes Wohnen liegt gegenüber dem Rathaus nahe der Ortsmitte. 23 seniorengerechte Eigentumswohnungen, von denen nur zwei noch nicht vermietet sind, bieten Wohnflächen von rund 60 bis über 85 Quadratmeter. Zu jeder Wohnung gehört eine Terrasse oder Balkon.

Bereits ab April zogen die Bewohner ins Haus ein, darunter auch Neubürger. Der Einzug in die Wohnungen ist vertraglich ab einem Alter von 60 Jahren oder ab einem Behindertengrad von 50 Prozent möglich. So ist gesichert, dass die Wohnanlage auf Dauer für Senioren oder für gehandicapte Menschen zur Verfügung steht. Jeder Bewohner wohnt eigenständig und versorgt sich weitgehend selbst. Ziel ist es, die Eigenständigkeit zu bewahren. Gleichzeitig gilt das Motto: „Das Miteinander gestalten – das Füreinander fördern“. Die Bewohner sollen sich in einer solidarischen Hausgemeinschaft gut aufgehoben fühlen. Der kurze Weg zum Nachbarn spielt dabei ebenso eine Rolle, wie die ähnlichen Bedürfnisse der Mitbewohner oder das Wissen nicht allein im Haus zu sein. Im Erdgeschoss befindet sich zudem ein Gemeinschaftsraum, der im Besitz der Gemeinde ist, der als Treffpunkt für Aktivitäten der Hausgemeinschaft dienen und die sozialen Kontakte, das fürsorgliche Miteinander fördern soll. „Es war nicht die Idee eines Einzelnen, sondern es waren Überlegungen von vielen engagierten Bürgern, die nicht nur den Anstoß für die Betreute Wohnanlage gegeben, diese aktiv mitgestaltet und auch kritisch begleitet haben“, betonte Bürgermeister Jörg-Michael Teply, der eine gute Nachbarschaft der gegenseitigen Wertschätzung anbot.

Mehr über das neue Seniorenheim lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.