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Eine Streife der Polizeihundeführerstaffel konnte am Ortseingang von Langenbrand einen betrunkenen unfallflüchtigen VW-Fahrer festnehmen.  
Eine Streife der Polizeihundeführerstaffel konnte am Ortseingang von Langenbrand einen betrunkenen unfallflüchtigen VW-Fahrer festnehmen.   © Symbolbild: dpa
04.01.2018

Betrunken Verkehrsschild plattgewalzt und zu Fuß in den Wald geflüchtet

Engelsbrand. Das Fahren ist ihm schon schwergefallen, aber auch das Wegrennen klappte nicht mehr so richtig. Und so musste nun ein 44-jähriger VW-Fahrer am späten Mittwochabend zwischen Engelsbrand und Langenbrand Bekanntschaft mit einem Polizeihund machen und seinen Führerschein abgeben.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr der VW-Fahrer gegen 22 Uhr auf der L562 von Salmbach kommend in Richtung Langenbrand. Kurz nach dem Ortsausgang Salmbach kam er vermutlich aufgrund seiner Alkoholisierung nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verkehrszeichen. Der Aufprall war so heftig, dass das Verkehrsschild aus dem Boden gerissen und entsprechend beschädigt wurde. Der 44-Jährige hielt daraufhin an und stieg aus seinem Wagen aus. Ein vorbeikommender Autofahrer nahm die Situation wahr und verständigte die Polizei. Als der VW-Fahrer dies registrierte, flüchtete er zu Fuß in den benachbarten Wald.

Die Fahrerflucht war jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der betrunkene Crashfahrer schließlich etwa eine Stunde später gegen 23 Uhr am Ortseingang von Langenbrand von einer Streife der Polizeihundeführerstaffel angetroffen werden.

Ein kurz darauf durchgeführter Atemalkoholtest ergab beim VW-Fahrer trotz seines Ausflugs an der frischen Luft einen beachtlichen Wert von über 1,9 Promille. Er musste daher eine Blutprobe und dem Ergebnis entsprechend auch seinen Führerschein abgeben.

Der Sachschaden am Verkehrszeichen beläuft sich auf etwa 150 Euro. Die Folgekosten für die Fahrerflucht dürften höher ausfallen.