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Ein betrunkener 20-Jähriger hat mehrere Personen verletzt und beleidigt.
Ein betrunkener 20-Jähriger hat mehrere Personen verletzt und beleidigt. © Symbolbild dpa
27.12.2017

Betrunkener 20-Jähriger: Gewalt und Beleidigungen gegen Anwohner, Polzei und Rettungskräfte

Bretten. Ein stark betrunkener 20-Jähriger hat im Brettener Stadtteil Ruit am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages mit mehreren gewalttätigen Handlungen mächtig für Ärger gesorgt: Mit mehr als zwei Promille ging er zunächst auf Autofahrer los, anschließend auf einen Anwohner sowie auf Polizisten und zum Schluss auch noch auf Rettungskräfte und eine Pflegerin.

Der 20-jährige Deutsche verließ nach 22 Uhr eine private Familienfeier in Ruit und ging zu Fuß alleine die Knittlinger Straße entlang. Dabei schlug er einem vorbeifahrenden Auto mit der Hand gegen den Außenspiegel. Mit den Fahrzeuginsassen kam es im Anschluss zu einer verbalen und auch handgreiflichen Konfrontation.

Aufgrund des Lärms wurde ein Anwohner auf die Szene aufmerksam und begab sich vor die Haustür. Der Beschuldigte ging nun auf diesen zu und versuchte wohl, ihn mit Tritten und Schlägen anzugehen. Dem 53 Jahre alten Hausbewohner gelang es, den Betrunkenen auf den Boden zu bringen und bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeistreife festzuhalten. Auch gegen die Polizisten ging der 20-Jährige mit Fußtritten vor und schlug um sich, außerdem beleidigte er die Anwesenden.

Aufgrund seiner hohen Alkoholisierung wurde er schließlich unter Polizeibegleitung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Bei der Fahrt in die Klinik und auch während der Untersuchungen beleidigte der junge Mann Rettungsdienstkräfte und auch das Pflegepersonal mit diversen Kraftausdrücken. Zudem versuchte er, die Anwesenden zu bespucken, wobei er eine Polizeibeamtin ins Gesicht traf. Eine Pflegerin erlitt bei der Behandlung leichte Verletzungen im Gesicht. Der Beschuldigte selbst zog sich ebenfalls leichte Verletzungen an den Händen zu. Bei einer Alkoholüberprüfung wurde ein Wert von über zwei Promille bei ihm festgestellt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen mehrerer Gewalt- und Beleidigungsdelikte.