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Später wurde klar, warum sich der 26-Jährige dermaßen um Kopf und Kragen geredet hatte: 1,8 Promille.
Später wurde klar, warum sich der 26-Jährige dermaßen um Kopf und Kragen geredet hatte: 1,8 Promille. © Symbolbild dpa
05.12.2018

Betrunkener Autofahrer erfindet nach Unfall wilde Lügengeschichte

Bad Liebenzell. In wilde Lügenkonstrukte hat sich ein 26-Jähriger nach einem Unfall in Bad Liebenzell verwickelt. Ausgerechnet seine Verlobte war es dann, die seine Lügen auffliegen ließ. 

Wie die Polizei mitteilte, war der 26-jährige VW-Fahrer um 18.20 Uhr auf dem Weg von Schömberg nach Bad Liebenzell einem vorausfahrenden 72-jährigen Renault-Lenker aufgefahren. Danach machte er einige Angaben, die nicht zum Geschehen passten. Unter anderem sprach er zunächst davon, dass er habe plötzlich bremsen müssen. Einige Zeit später gab er dann an, nicht er, sondern seine Verlobte habe das Fahrzeug gelenkt. Doof nur, dass diese erst während der Unfallaufnahme mit ihrem eigenen Auto hinzukam und ihrem Freund vehement widersprach. Erst nachdem die Lebensgefährtin ihren 26-jährigen Partner zur Wahrheit ermahnte, räumte dieser ein, gefahren zu sein.

Schließlich stellte sich auch heraus, warum der junge Mann nicht gefahren sein wollte: Er hatte über 1,8 Promille intus, was eine Blutentnahme und den Einbehalt seines Führerscheins nach sich zog. Der Sachschaden wird auf rund 11.000 Euro geschätzt.