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Eine schnelle Fahnung brachte keinen Erfolg. Jetzt muss die Kripo im Fall des Brettener Spielhallenräubers die vorhandenen Spuren auswerten.
Eine schnelle Fahnung brachte keinen Erfolg. Jetzt muss die Kripo im Fall des Brettener Spielhallenräubers die vorhandenen Spuren auswerten. © Symbolbild: Seibel
03.08.2012

Bewaffneter Überfall auf Spielhalle: Hektischer Täter

Bretten. Beim bewaffneten Überfall auf eine gerade öffnende Spielhalle an der Weißhofer Straße in Bretten hat ein noch unbekannter Räuber am frühen Freitagmorgen mehrere hundert Euro erbeutet. Der mit einer schwarzen Wollhaube mit Gucklöchern maskierte Täter hatte die Räume um 5.50 Uhr betreten und die zu dieser Zeit allein anwesende 26 Jahre alte Angestellte mit einer schwarzen Faustfeuerwaffe bedroht.

Er schrie die hinter dem Tresen stehende junge Frau an, dass sie die Kasse öffnen solle. Dann griff er selbst in die Schublade und nahm das darin verwahrte Bargeld an sich. Auf seiner Flucht verlor der hektisch wirkende Täter noch in der Spielhalle mehrere Geldscheine und rannte schließlich in Richtung Reuchlinstraße davon.

Eine von der Polizei ausgelöste Sofortfahndung mit sämtlichen verfügbaren Kräften führte nicht zum Erfolg. Der Täter dürfte etwa 20 bis 30 Jahre alt und 1,80 Meter groß sein. Er ist schlank und trug ein schwarzes langärmeliges Oberteil, schwarze Jeans und gleichfalls schwarze Schuhe.

Wer den Unbekannten bei der weiteren Flucht gesehen hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird unter Telefon (0721) 939-5555 um seine Meldung beim auch am Wochenende rund um die Uhr erreichbaren Kriminaldauerdienst in Karlsruhe gebeten. pol