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Wiederbeauftragung und Verabschiedung von Prädikanten: Dekan Joachim Botzenhardt (von links) verabschiedet im Rahmen der Bezirkssynode Lothar Friedrich als Prädikant. Joachim Bachteler, Maria Luise Gruhler und Martin Wurster wurden wiederberufen. Rechts im Bild zu sehen ist die Vorsitzende der Bezirkssynode, Sylvia Donath.  Foto: Weber 

Bezirkssynode Neuenbürg bringt Diakoniekonzept auf Weg

Neuenbürg. Spürbar war in der Neuenbürger Stadtkirche die Tatsache, dass die Pandemie endlich wieder Präsenzveranstaltungen zulässt. Rund fünfzig Synodale waren der Einladung zur Frühjahrssitzung der Evangelischen Bezirkssynode gefolgt. Recht großflächig gestaltet sich der Kirchenbezirk Neuenbürg innerhalb der Evangelischen Landeskirche Württemberg unter Dekan Joachim Botzenhardt. In den 21 Kirchengemeinden zwischen Enzklösterle und Birkenfeld und von Loffenau bis Schömberg tangiert man gleich drei Landkreise, den Enzkreis sowie die Kreise Calw und Rastatt.

Aktuell zählt man insgesamt knapp 28.000 Kirchenglieder. Bei den 24 Pfarrstellen gibt es derzeit laut Joachim Botzenhardt zwei Vakanzen. Ganz im Zentrum der Tagesordnung stand das Thema „Neugestaltung des Diakonenkonzepts“. Laut Sylvia Donath, seit zwei Jahren Vorsitzende der Synode, befasst man sich zwischenzeitlich schon drei Jahre in enger Abstimmung mit den Gemeinden, mit dieser Thematik. Im Kern es geht es um eine gerechte Verteilung der Diakonenstellen im Kirchenbezirk. Sylvia Donath spricht von einem Prozess der Gerechtigkeit in Sachen hauptamtlicher Mitarbeiter, Diakone oder Kinder- und Jugendreferenten. Im Gottesdienst konnte der Dekan mit Joachim Bachteler (Arnbach), Martin Wurster (Langenbrand) und Maria Luise Gruhler (Herrenalb) drei Prädikanten des Kirchenbezirks wiederbeauftragen. Lothar Friedrich, ehemals Bezirkskantor in Neuenbürg, wurde als Prädikant verabschiedet.