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16.07.2017

Bezirkssynode Neuenbürg stellt Kirchenstruktur auf den Prüfstand

Neuenbürg. „Auch Veränderungen, die weh tun, bieten bei den richtigen Schlüssen Chancen“, so die Vorsitzende der Bezirkssynode Neuenbürg, Renate Maier. Deren Mitglieder trafen sich im evangelischen Gemeindehaus zu einer Sondersitzung, um sich mit dem Pfarrplan 2024 auseinanderzusetzen. Es sei den Verantwortlichen wichtig gewesen, so die Vorsitzende, dieses Themenschwergewicht nicht hinter verschlossenen Türen zu behandeln.

In einem eigens einberufenen 15 Personen umfassenden Pfarrplanausschuss wurden deshalb Probleme und Lösungsvorschläge für den Pfarrplan 2024 beziehungsweise 2030 erarbeitet und vorgestellt.

Dies übernahmen der stellvertretende Vorsitzende der Bezirkssynode, Dekan Joachim Botzenhardt, sowie dessen Stellvertreter, Pfarrer Gottfried Löffler, Bad Wildbad. So brachte Ersterer in seinem Bericht zum Ausdruck, dass aufgrund demografischer und sozialer Veränderungen die Anzahl der Gemeindeglieder im Bezirk spürbar zurückgegangen sei und auch weiterhin zurückgehen werde. So habe der Kirchenbezirk Neuenbürg im Jahr 1994 noch 38 785 Gemeindeglieder gehabt, wohingegen diese Zahl im vergangenen Jahr auf 29 662 zurückging, was einen Verlust von 23,5 Prozent bedeute. Damit einhergehend weniger finanzielle Mittel und weniger Personal, worauf die Landeskirche mit der Streichung von Pfarrstellen reagiert. „Wir werden darauf inhaltlich-konzeptionelle Antworten zu finden haben“ betont der Dekan. Zudem müssten die rechtlich-strukturellen Rahmenbedingungen kritisch auf den Prüfstand gestellt werden.

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