nach oben
Erleichtert: Nach langen Verhandlungen wurde der Vertrag unterzeichnet von Birkenfelds Bürgermeister Martin Steiner und Roger Heidt, Erster Bürgermeister der Stadt Pforzheim (vorne von rechts), sowie von Thorsten Sudhof vom Eigenbetrieb der Stadtentwässerung Pforzheim und René Kaufmann vom Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Birkenfeld (hinten von links). Foto: Molnar
Erleichtert: Nach langen Verhandlungen wurde der Vertrag unterzeichnet von Birkenfelds Bürgermeister Martin Steiner und Roger Heidt, Erster Bürgermeister der Stadt Pforzheim (vorne von rechts), sowie von Thorsten Sudhof vom Eigenbetrieb der Stadtentwässerung Pforzheim und René Kaufmann vom Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Birkenfeld (hinten von links). Foto: Molnar
18.11.2015

Birkenfeld unterzeichnet neuen Abwasservertrag

Nach zwei Jahren intensiver Arbeit war es am Mittwoch so weit: Der angepasste Abwasservertrag zwischen der Gemeinde Birkenfeld und der Stadt Pforzheim wurde unterzeichnet – genauer gesagt: die „öffentlich-rechtliche Vereinbarung über den Anschluss der Entwässerung“.

Vier Vertragspartner besiegelten das Werk mit über 80-seitiger Anlage im Birkenfelder Rathaus: Bürgermeister Martin Steiner und René Kaufmann vom Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Birkenfeld sowie der Erste Bürgermeister Pforzheims, Roger Heidt und Thorsten Sudhof vom Eigenbetrieb der Stadtentwässerung Pforzheim. „Nach zahlreichen Verhandlungen ist uns ein Werk gelungen, das zukunftsgerichtet ist und den neuen technischen und rechtlichen Anforderungen gerecht wird“, zeigte sich Steiner erleichtert, obwohl die Gemeinde künftig mit Mehrkosten von rund 575 000 Euro rechnen muss (die PZ berichtete).

Nicht immer hätten sich die Gesprächspartner stringent aufeinander zu bewegt. Viel Zeit und Nerven habe die Neuanpassung der Grundlage von 1956, die zuletzt 1984 angeglichen worden war, gekostet. Doch das Ergebnis sei aller Mühe wert, zumal Birkenfeld nun nicht in eine eigene Kläranlage investieren müsse. „Für die Birkenfelder wird es eine Erhöhung der Gebühren geben“, kündigte Steiner an. Diese werden aber im Rahmen bleiben und derzeit kalkuliert. Pforzheims Bürgermeister Heidt freute sich über die gute Zusammenarbeit.