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Auf die Zukunft stieß Bürgermeister Martin Steiner (4. von rechts) mit Pfarrer Tap Phan, SPD-Landtagskandidatin Annkathrin Wulff, FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke, CDU-Landtagsabgeordnete Marianne Engeser sowie Iris und Reiner Herrmann (von links) an.
Auf die Zukunft stieß Bürgermeister Martin Steiner (4. von rechts) mit Pfarrer Tap Phan, SPD-Landtagskandidatin Annkathrin Wulff, FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke, CDU-Landtagsabgeordnete Marianne Engeser sowie Iris und Reiner Herrmann (von links) an.
Wohin steuert Birkenfeld? Bürgermeister Martin Steiner zeigte den rund 480 Besuchern des Neujahrsempfangs Weichenstellungen auf. Fotos: Molnar
Wohin steuert Birkenfeld? Bürgermeister Martin Steiner zeigte den rund 480 Besuchern des Neujahrsempfangs Weichenstellungen auf. Fotos: Molnar
18.01.2016

Birkenfelder Neujahrsempfang: Wunsch nach einer lebendigen Ortsmitte

Am Thema Flüchtlinge kam Bürgermeister Martin Steiner nicht vorbei. „Aber es war und ist nicht das einzige Thema“, sagte er bei seiner Ansprache zum Neujahrsempfang der Gemeinde Birkenfeld in der Schwarzwaldhalle. Daher ging der Verwaltungschef zunächst auf Projekte und Pläne ein, die für die Entwicklung Birkenfelds von Bedeutung sind.

Auf Baumaßnahmen etwa, die im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht wurden und 2016 fertiggestellt werden sollen: „Mit unserer neuen Schul- und Vereinssporthalle geht es zügig voran“, freute sich Steiner. In wenigen Monaten sollen die Nutzer davon Gebrauch machen können.“ Zum Schuljahresbeginn 2016/17 soll auch das Lehrschwimmbad an der Ludwig-Uhland-Schule (LUS), das derzeit generalsaniert wird, wieder in Betrieb gehen. Und für das Wohngebiet „Weingärtle Ost“ in Gräfenhausen hätten sich bereits 23 Interessenten gemeldet, jede Woche kämen neue hinzu.

Bei seinem Rück- und Ausblick, den rund 480 Gäste mitverfolgten, sprach der Bürgermeister auch aktuell startende Bauprojekte wie den langersehnten Kunstrasenplatz an. „Damit erhält der FC Birkenfeld einen ganzjährig bespielbaren Platz“, so Steiner. Vor allem im Kinder- und Jugendbereich habe es viele Investitionen gegeben. Dazu zählten Krippenplätze oder der umgestaltete Spielplatz an der Kirchgartenstraße, der „ein beliebter Mutter-Kind-Treffpunkt“ geworden sei. Auch 2016 sollen Maßnahmen in Kindergärten umgesetzt werden. Zudem sei an die ältere Generation gedacht worden. So wurden im Wohnstift Gründle neun Wohnungen modernisiert, nochmals acht stünden dieses Jahr für 290 000 Euro an.

Bürger zahlen nicht die Zeche

Beim Thema Abwassergebühren wies Steiner darauf hin, dass die Verwaltung mit der Firma Müller-Fleisch eine Mehrkostenvereinbarung abgeschlossen hat: „Diese regelt, dass das Unternehmen die zusätzlichen Kosten zu zahlen hat und nicht die Bürger.“ Eine offene Baustelle sei das Areal ums denkmalgeschützte „Grüne Haus“ in Gräfenhausen, wo ein Betreiber fehle. Nachgehen will Steiner dem Wunsch nach einer lebendigen Ortsmitte. Für eine innerörtliche Aufwertung sollen etwa Brachen und Baulücken aktiviert werden, eine Nah- und Grundversorgung geschaffen oder die Aufenthaltsqualität mittels Cafés erhöht werden. Die Bewerbung für ein Förderprogramm sei geplant.

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