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Die Karl und Hilde Holzschuh-Stiftung verleiht vier Bürgerpreise. Es freuen sich Stiftungsvorstand Ragnar Watteroth mit den Preisträgern Martin Masanz für den Trägerverein der Kita „Die kleinen Strolche“, Jürgen Augenstein, Heini Fundinger, Friedbert Schmidt, Bürgermeister Jens Timm und dem stellvertretenden Stiftungsvorstand Bernd Künzler (von rechts). Foto: Weber
Die Karl und Hilde Holzschuh-Stiftung verleiht vier Bürgerpreise. Es freuen sich Stiftungsvorstand Ragnar Watteroth mit den Preisträgern Martin Masanz für den Trägerverein der Kita „Die kleinen Strolche“, Jürgen Augenstein, Heini Fundinger, Friedbert Schmidt, Bürgermeister Jens Timm und dem stellvertretenden Stiftungsvorstand Bernd Künzler (von rechts). Foto: Weber
10.01.2019

Blick in eine rosige Zukunft: Gemeinde Karlsbad feiert ihren Neujahrsempfang

Karlsbad. Gemeinsamkeiten schaffen und für uns alle bedeutende Dinge gemeinsam umsetzen und leben. Dies sind die wahren Kennzeichen eines guten Miteinanders, die man auf kommunalpolitischer Ebene oft am ehesten findet“, so Karlsbads Bürgermeister Jens Timm beim Neujahrsempfang der Gemeinde in der Schelmenbuschhalle vor über 450 geladenen Gästen.

Wichtig sei es, den Blick dorthin zu lenken, „wo unser Einsatz und Engagement dringend gebraucht“ werde.

Dies mit dem Ziel, soziale Schieflagen möglichst zu vermeiden. Hierbei finde die Gemeinde große Unterstützung bei Vereinen, Organisationen, Kirchengemeinden, Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kindergärten. In Rück- und Ausblick streifte Timm die Schwerpunkte des kommunalen Handelns. Dass der Gestaltungsspielraum in der Geschichte Karlsbads selten größer war als derzeit, zeigte die Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2019/2020 mit einem Investitionsvolumen von über 28 Millionen Euro.

Auf Wachstumskurs

Erhebliche Investitionen in den Breitbandausbau wurden bereits getätigt. Dies wird mit rund zwei Millionen Euro auch 2019/2020 der Fall sein. „Die Frage einer guten Anbindung an das Breitband ist für Firmen wie auch für Privatpersonen eine bedeutende Standortfrage“, so Timm. Bei den Kitas könne Karlsbad auf gute bis sehr gute Standards und ein bedarfsorientiertes Betreuungssystem verweisen. Wie sich die zur Debatte stehende Gebührenfreiheit in allen Kitas auswirken würde, bleibe abzuwarten. Er selbst halte einen gewissen Beitrag für die Eltern für angebracht, so Timm. Neuland für die Region betritt man mit der privaten Kita im Gewerbegebiet „Stöckmädle“, die im September in Betrieb gehen soll.

Karlsbad möchte attraktiver Schulstandort mit seinem Schulzentrum bleiben. So hat man für die Sanierung des Gymnasiums und der Realschule im Doppelhaushalt acht Millionen und im Finanzplan 2021/2022, bei einem Bundeszuschuss von 7,2 Millionen, weitere acht Millionen Euro veranschlagt. In Kürze soll die zur dreizügigen Gemeinschaftsschule erweiterte Werkrealschule eingeweiht werden.

Dank der zahlreichen Gewerbebetriebe sei die Gemeinde bei ständigen Neuansiedlungen mit einer guten Arbeitsplatzsituation ausgestattet. Mit dem laufenden Genehmigungsverfahren für das Seniorenzentrum in Ittersbach und der geplanten Bereitstellung von 25 Tagespflegeplätzen im Gewerbegebiet in Ittersbach, komme man auch in Sachen Seniorenbetreuung einen entscheidenden Schritt weiter.

Im Zusammenhang damit stehen auch weitere Baugebiete für dringend benötigten Wohnraum, ganz vorne die in Planung befindlichen Bereiche „Fröschgärten/Schaftrieb“ in Langensteinbach und „Holderäcker“ Spielberg. Schließlich hofft Karlsbad auf ein lange „versprochenes Geschenk des Landes“: den Ausbau der L 623 als Autobahnzubringer.