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Was geschah in der Tatnacht hinter den Mauern dieses Hauses in Langenbrand? Das Schwurgericht in Tübingen soll Licht ins Dunkel bringen. Foto: PZ-archiv, Meyer
Was geschah in der Tatnacht hinter den Mauern dieses Hauses in Langenbrand? Das Schwurgericht in Tübingen soll Licht ins Dunkel bringen. Foto: PZ-archiv, Meyer
12.07.2019

Bluttat in Langenbrand: Prozess wird viele ungeklärte Fragen beantworten

Tübingen/ Schömberg-Langenbrand. Tödlicher Messerangriff auf 55-Jährigen im Februar beschäftigt nun das Schwurgericht in Tübingen Einem mittlerweile 62 Jahre alten Mann wird Totschlag vorgeworfen.

Fast fünf Monate ist es nun her, dass ein Streit unter Alkoholeinfluss in einer Kellerwohnung in Langenbrand tödlich endete. Das Opfer, ein 55-jähriger Deutscher mit Migrationshintergrund, wurde in einer Februarnacht von den Rettungskräften leblos in seiner Küche aufgefunden. Der Täter, ein Deutscher, der Wurzeln in Russland hat, sitzt seither in Untersuchungshaft. Ihm wird Totschlag vorgeworfen. So steht es in der Anklageschrift der zuständigen Staatsanwaltschaft Tübingen, die beim Landgerichts Tübingen eingegangen ist. Dort könnte sich der 62-jährige Mann ab Ende des Monats verantworten müssen. Das geht aus einer Anfrage der „Pforzheimer Zeitung“ beim Landgericht in der Universitätsstadt hervor.

Vier Termine sollen demnach für den Prozess anberaumt sein. Konkrete Daten nennt die Behörde mit Sitz in Tübingen jedoch nicht, da diese noch nicht endgültig feststünden, so Pressesprecherin Diana Scherzinger. Nächste Woche will die Richterin weitere Informationen preisgeben.

Der Prozess wird einige Details bezüglich der Tat am 16. Februar ans Tageslicht bringen. Was der Auslöser des Streits zwischen den Bekannten war zum Beispiel.

Mehr lesen Sie am 13. Juli in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.