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Pferdehalterin Anja Krämer hat ihre Tiere, Wallach „Chief“ und Stute „Püppi“ zurück – auch wenn sie verletzt sind. Unbekannte hatten die Pferde wie benachbarte Tiere auch von der Weide gelassen. Fotos: Seibel
Pferdehalterin Anja Krämer hat ihre Tiere, Wallach „Chief“ und Stute „Püppi“ zurück – auch wenn sie verletzt sind. Unbekannte hatten die Pferde wie benachbarte Tiere auch von der Weide gelassen. Fotos: Seibel
28.12.2015

Böse Bescherung: Mehrere Pferde freigelassen

Straubenhardt/Enzkreis. Welch ein Schock am frühen Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertags: Als Anja Krämer nach ihren Pferden auf der Weide am Ortsrand von Feldrennach schauen will, ist weder die Stute „Püppi“ noch der Wallach „Chief“ dort, wo sie sein sollten. Dafür ist das Tor fein säuberlich geöffnet und der Strom für den Zaun abgeschaltet. So hat sie die Weide tags zuvor nicht verlassen.

Der Pferdebesitzerin schwant Schlimmes: Die Tiere wurden geklaut. „Das hört man ja immer wieder.“ Doch zum Glück haben ihre Anlockversuche mit Karotten Erfolg. Ihre beiden Lieblinge sind ganz in der Nähe geblieben – und grasen. Auch die vier Pferde der benachbarten Weiden, die ebenfalls geöffnet waren, konnte sie in der Nähe einfangen. „Gar nicht auszudenken, was passieren hätte können, wenn sie in Panik weggerannt wären.“

Die Polizei verfolgt den Fall zunächst nicht als Straftat. Weitere ähnliche Vorfällen im Enzkreis, von denen Reiter berichten,seien der Polizei nicht gemeldet worden, so Sprecherin Sabine Doll. Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.