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Die rund zwanzig Zentimeter lange Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg mit 37-Millimeter-Kaliber stammt vermutlich von einem Flakgeschütz französischer Kampfeinheiten, die nach Kriegsende auch in Birkenfeld stationiert waren.
Die rund zwanzig Zentimeter lange Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg mit 37-Millimeter-Kaliber stammt vermutlich von einem Flakgeschütz französischer Kampfeinheiten, die nach Kriegsende auch in Birkenfeld stationiert waren. © Hepfer
Stephan Münzer (links) und sein Bekannter Björn Römisch begutachten die Granate im Garten.
Stephan Münzer (links) und sein Bekannter Björn Römisch begutachten die Granate im Garten. © Hepfer
23.05.2017

Böse Überraschung bei Gartenarbeit in Birkenfeld: Hobbygärtner findet Weltkriegs-Granate

Es ist der Albtraum jedes Hobbygärtners, wenn bei der Pflanzenarbeit plötzlich ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg zum Vorschein kommt. Dem Birkenfelder Kinderarzt Dr. Stephan Münzer ist der Schreck jedenfalls in alle Glieder gefahren, als sein Bekannter Björn Römisch am Montagabend bei Erdarbeiten im Birkenfelder Hausgarten in der Schwabstraße eine Granate zutage förderte.

„Ich habe das Ding zuerst ein bisschen mit dem Fuß bewegt, dann aber schnell realisiert, was es sein könnte“, gestand Römisch, der als Tunnelbauer arbeitet und in seinem Berufsleben schon so manche Kriegsbombe vor Augen hatte. Umgehend wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert. Zwei Beamte des Polizeireviers Neuenbürg schossen Handyfotos und übermittelten diese an den Kampfmittel-Beseitigungsdienst des Landeskriminalamts in Stuttgart. Nach einer kurzen Wartezeit kam die Antwort: Es handelt sich bei dem Fund vermutlich um eine rund zwanzig Zentimeter lange französische Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg.

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