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06.05.2008

Brand bei Härter Werkzeugbau – Polizei schätzt: drei Millionen Euro Schaden

KÖNIGSBACH-STEIN. Ein Schaden von rund drei Millionen Euro und noch nicht absehbare Folgen für die Produktion sind die Folgen eines Brands in der Firma Härter Werkzeugbau in Königsbach-Stein. Zu dem Brand in dem Metall verarbeitenden Betrieb an der Gutenbergstraße ist es am Montag um 22.55 Uhr gekommen.

Bei Bodenreinigungs-Arbeiten geriet aus unbekannter Ursache eine Maschine in Brand. Die Flammen griffen auf eine weitere Maschine über. Dabei traten Dämpfe des Lösungsmittels Cyclohexan aus, das zum Entfetten von Metall verwendet wird.

Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden sofort evakuiert. Die Freiwillige Feuerwehr aus Königsbach-Stein war mit rund 60 Feuerwehrleuten und acht Fahrzeugen im Einsatz. Vorsorglich wurde die Bevölkerung durch Warnmeldungen in den Radiostationen aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Messungen der Feuerwehr ergaben gegen 23.50 Uhr, dass keine Gesundheitsgefahr bestand, so dass die Warnung zurückgenommen werden konnte. Um 0.10 Uhr war der Brand gelöscht.

Durch den Brand wurden zwei Stanzautomaten im Wert von jeweils einer Million Euro zerstört. Der Gebäudeschaden wird auf rund eine Million Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei Pforzheim hat die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen. Nach ersten Einschätzungen dürfte das Feuer durch einen technischen Defekt in einer der Maschinen ausgebrochen sein.