nach oben
Laufend neue Feuerlöscher mit CO2-Gas benötigte die Wehr.
Laufend neue Feuerlöscher mit CO2-Gas benötigte die Wehr.
An diesem Stutzen setzte Brettens Feuerwehr an.  privat
An diesem Stutzen setzte Brettens Feuerwehr an. privat
31.01.2016

Brand in einem Holzpelletlager in Büchig schwer zu löschen

Bretten-Büchig. Die Feuerwehr Bretten war im Stadtteil Büchig am Samstagnachmittag mit 70 Mann zwölf Stunden im Einsatz, um den Brand in einem Holzpelletbunker in der Heizungsanlage eines Wohnhauses in den Griff zu bekommen.

Der Hausbesitzer hatte den Brandgeruch bemerkt und auf der Suche nach der Ursache Rauch im Füllstutzen zu seinem Holzpelletlager entdeckt. Die Feuerwehr führte erste Löschmaßnahmen mit mehreren Kohlenstoffdioxid-Feuerlöschern durch und untersuchte unter Atemschutz im Keller das Lager mit einer Wärmebildkamera. Der Hausbesitzer hatte gerade erst am Morgen sieben Tonnen der gepressten Holzstücke erhalten. Der Einsatz war laut Feuerwehr äußerst schwierig. Ablöschen mit Wasser hätte zu einer Staubexplosion führen können. Einsatzleiter Philipp Pannier entschied, dass der Holzpelletbunker abgesaugt werden muss.

Da die Hitze der Pellets zur Verformung am Schlauch führte, wurden die Löschmaßnahmen verstärkt und dazu ein weiteres Fahrzeug mit CO2-Sonderlöschmittel von der Werkfeuerwehr der Karlsruher Universität (KIT) angefordert. Die Entleerungsarbeiten zogen sich bis weit nach Mitternacht hin. Danach musste das Gebäude von der Feuerwehr belüftet werden, um den Rauch und das CO2-Gas aus dem Keller größtenteils zu entfernen. Einsatzleiter Philip Panier war mit 70 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen bis Sonntag um 3 Uhr im Einsatz.