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Die Spurensicherung war gestern erneut in der Singener Brandruine. Foto: Ketterl
Die Spurensicherung war gestern erneut in der Singener Brandruine. Foto: Ketterl
26.10.2015

Brandruine in Singen: Spuren kommen zu den Akten

Was macht die Polizei in Singen? Die Remchinger sind in diesen Tagen hellhörig, wenn sie so wie gestern etwas von Einsätzen mitbekommen. Zumal, wenn die Brandruine des für Asylbewerber vorgesehenen Vereinsheims betroffen ist, in dem in der Nacht zum 18. Juli Feuer gelegt worden war. Ein 42-Jähriger aus dem Enzkreis sitzt wegen dringenden Tatverdachts in Untersuchungshaft, schweigt aber zu den Vorwürfen. So laufen die Ermittlungen weiter, wie Leitende Oberstaatsanwältin Sandra Bischoff, Chefin der Staatsanwaltschaft in Pforzheim, auf Anfrage bekräftigte.

In diesem Zusammenhang sei gestern die Spurensicherung der Polizei tatsächlich noch einmal in der Brandruine gewesen. „Dabei ging es nicht um neue Spuren“, so Bischoff. Die Beamten hätten in Singen dokumentiert, Fotos für die Akten gemacht. In der Brandruine waren DNA-Spuren gefunden worden, die auf den Verdächtigen hinweisen. Das hatte der Karlsruher Kripochef Karl-HeinzRuff durchblicken lassen und angedeutet, dass die Ermittler noch einiges aufzuarbeiten hätten, was vor Gericht wichtig sein könnte.

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