Vor einer 80 Meter breiten Flammenwand  standen die Feuerwehrleute in Heimsheim in der Nacht zum Montag. Die lodernden Strohballen ließen sie kontrolliert abbrennen und verhinderten ein Ausbreiten der Flammen.
Vor einer 80 Meter breiten Flammenwand standen die Feuerwehrleute in Heimsheim in der Nacht zum Montag. Die lodernden Strohballen ließen sie kontrolliert abbrennen und verhinderten ein Ausbreiten der Flammen.

Brandstifter am Werk: Strohbrände in der Region reißen nicht ab

HEIMSHEIM. Einmal mehr haben im südöstlichen Enzkreis Strohballen gebrannt. In Heimsheim loderten die Flammen in der Nacht zum Montag auf einer Länge von 80 Metern. Erneut geht die Polizei von Brandstiftung aus.

Riesige Rauchwolke

Die Polizei setzte nach Bekanntwerden des neuerlichen Strohbrandes sofort mehrere Streifen zur Fahndung ein. Es haben sich bislang aber keine weiteren Erkenntnisse zu dem oder den Unbekannten ergeben, heißt es in der Mitteilung der Ermittler. In diesem wie in den beiden letzten Fällen hofft die Polizei noch immer auf Zeugen, die zum Beispiel ein Fahrzeug zur Tatzeit in dem betreffenden Gebiet beobachtet haben. Hinweise zum jüngsten Brand nimmt das Revier Mühlacker unter der Telefonnummer (0 70 41) 96 93 0 entgegen.

Die Feuerwehren aus Heimsheim und Mönsheim versuchten in der Nacht, ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Zum Löschen hätte man den glühenden Haufen auseinanderziehen müssen und damit eher noch Flurschaden angerichtet, sagte Heimsheims Kommandant Ralf Rüth. Deshalb habe man das Stroh kontrolliert abbrennen lassen. Es könne einen bis zwei Tage dauern, bis alles heruntergebrannt sei, so Rüth. Dem betroffenen Landwirt fehlt nun vor allem das Stroh. In den Fällen in Neuhausen und Wiernsheim hatte es Reiterhöfe getroffen. Den Geschädigten hatten Landwirte mit Stroh ausgeholfen.