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Mit dem symbolischen Knopfdruck wurden Anschlussmöglichkeiten an das Glasfasernetz für 500 Kunden in Mutschelbach geschaffen. Von rechts: Ragnar Watteroth (Kreiskämmerer und Geschäftsführer der BLK), Bürgermeister Jens Timm, Helena Dennig (Landkreis Karlsruhe), Christine Neumann-Martin (CDU-Landtagsabgeordneter), Bert Flegel (EnBW) und Jürgen Herrmann. Foto: Weber
Mit dem symbolischen Knopfdruck wurden Anschlussmöglichkeiten an das Glasfasernetz für 500 Kunden in Mutschelbach geschaffen. Von rechts: Ragnar Watteroth (Kreiskämmerer und Geschäftsführer der BLK), Bürgermeister Jens Timm, Helena Dennig (Landkreis Karlsruhe), Christine Neumann-Martin (CDU-Landtagsabgeordneter), Bert Flegel (EnBW) und Jürgen Herrmann. Foto: Weber
20.08.2018

Breitband-Angebot wird konsequent ausgebaut

Karlsbad. Für einen kreisweiten, möglichst flächendeckenden Ausbau des Breitbandnetzes steht die BLK (Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe GmbH).

Die Voraussetzung geschaffen werden durch die Verlegung des Glasfaserbackbone im Kreisgebiet als Hauptdatennetz. Innerörtlich sind dann die Kommunen für die Weiterführung der Netze verantwortlich. Von einem weiteren Meilenstein für seine Kommune in Sachen Breitbandnetz sprach Bürgermeister Jens Timm bei der offiziellen Inbetriebnahme des Glasfasernetzes im Ortsteil Mutschelbach. „Wir sind sehr dankbar, dass die BLK hier die Voraussetzungen schafft“, meinte Timm. Man werde in GesamtKarlsbad dieses Thema weiter verfolgen. Nach den Ortsteilen Auerbach und Spielberg wurde mit dem symbolischen Knopfdruck jetzt auch das Glasfasernetz für Mutschelbach freigeschaltet, das den Nutzern mindestens 50 Megabit pro Sekunde bietet.

Laut Ragnar Watteroth, Kreiskämmerer und Geschäftsführer der BLK, wurden in Mutschelbach 500 Anschlussmöglichkeiten geschaffen. 110 Anträge liegen bereits vor, was laut Watteroth bei einer Gemeinde mit 1800 Einwohnern, ein recht guter Wert ist. Betreiber des Netzes ist die „Inexio-Quix GmbH“. Der Hausanschluss kostet, wie kreisweit üblich, 495 Euro, im ersten Jahr zahlen die Nutzer eine Monatsgebühr von 19,95 Euro. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 450 000 Euro. Hierzu gibt es einen Landeszuschuss von 200 000 Euro.